An der Autobahnkirche sehen wir viele Köpfe, die nach oben schauen, so wie hier an der Elia-Treppe. Das ist in einer Kirche zunächst nicht verwunderlich, denn wir sollen ja diesen Blicken folgen und selbst nach oben, zu Gott, schauen. Man könnte einwenden, dass Gott nicht da oben ist, aber wir verbinden in unserem Denken, dass Gott oben, im Himmel, zu finden sei. Deshalb müssen wir, um Gott zu finden, auch nach oben schauen.
Doch wer nur nach oben schaut, kommt vom Weg ab, stolpert über einfache Hindernisse und stürzt, wie der Hans-Guck-in-die-Luft ins Wasser und ertrinkt erbärmlich. Wohin also schauen? Der ständige Blick nach unten auf das Smartphone ist genauso wenig hilfreich wie der Blick zum Himmel. Bei beiden verlieren wir den Bezug zur Realität, die uns umgibt. Es kommt wohl darauf an, dass wir immer wieder die Blickrichtung ändern und nie zu lange nur in eine Richtung schauen. Manchmal tut es gut, wenn der Blick gelenkt wird. Im Ilmpark in Weimar gibt es einige Plaketten auf dem Boden, die man nur sieht, wenn man nach unten schaut, die uns auffordern: »Hebe deinen Blick und verweile«. Tut man dies, entdeckt man eine Blickachse im Park, die man vielleicht ohne diesen Hinweis gar nicht wahrgenommen hätte. Man kann eine Weile verharren und schauen, den Anblick genießen und dann ein wenig verändert weitergehen. Ein schöne und hilfreiche Aktion.
Vielleicht kleben wir zu sehr an der Realität, dass es der Aufforderung bedarf, den Blick zu den Bergen erheben, wie es in Psalm 121 heißt. Nur wenn wir die Blickrichtung ändern, vielleicht eine andere Realität wahrgenommen haben, sehen wir die Realität wirklich mit anderen Augen, weil wir etwas anderes geschaut haben. Der Blick in eine andere Richtung verändert das Denken und setzt Impulse für unsere Suche nach Sinn. Es geht also nicht darum, eine Sichtweise gegen die andere auszuspielen, sondern dass wir unsere Blickrichtung immer wieder ändern, mal nach oben, mal nach unten, oder uns um uns selbst drehen. Nur so erweitern wir nicht nur unseren Gesichtskreis, sondern verändern auch unser Denken. Und dann in dieser neuen Blickrichtung verweilen!
Doch wer nur nach oben schaut, kommt vom Weg ab, stolpert über einfache Hindernisse und stürzt, wie der Hans-Guck-in-die-Luft ins Wasser und ertrinkt erbärmlich. Wohin also schauen? Der ständige Blick nach unten auf das Smartphone ist genauso wenig hilfreich wie der Blick zum Himmel. Bei beiden verlieren wir den Bezug zur Realität, die uns umgibt. Es kommt wohl darauf an, dass wir immer wieder die Blickrichtung ändern und nie zu lange nur in eine Richtung schauen. Manchmal tut es gut, wenn der Blick gelenkt wird. Im Ilmpark in Weimar gibt es einige Plaketten auf dem Boden, die man nur sieht, wenn man nach unten schaut, die uns auffordern: »Hebe deinen Blick und verweile«. Tut man dies, entdeckt man eine Blickachse im Park, die man vielleicht ohne diesen Hinweis gar nicht wahrgenommen hätte. Man kann eine Weile verharren und schauen, den Anblick genießen und dann ein wenig verändert weitergehen. Ein schöne und hilfreiche Aktion.
Vielleicht kleben wir zu sehr an der Realität, dass es der Aufforderung bedarf, den Blick zu den Bergen erheben, wie es in Psalm 121 heißt. Nur wenn wir die Blickrichtung ändern, vielleicht eine andere Realität wahrgenommen haben, sehen wir die Realität wirklich mit anderen Augen, weil wir etwas anderes geschaut haben. Der Blick in eine andere Richtung verändert das Denken und setzt Impulse für unsere Suche nach Sinn. Es geht also nicht darum, eine Sichtweise gegen die andere auszuspielen, sondern dass wir unsere Blickrichtung immer wieder ändern, mal nach oben, mal nach unten, oder uns um uns selbst drehen. Nur so erweitern wir nicht nur unseren Gesichtskreis, sondern verändern auch unser Denken. Und dann in dieser neuen Blickrichtung verweilen!












