Das Abraham-Tor

 

Eine Beschreibung des Abraham-Tores

 
Das Abrahamstor ist der Eingang zum inneren Hof der Autobahnkirche. Die beiden Teile stellen Szenen aus dem Leben Abrahams dar, besonders seine Familiengeschichte im südlichen Teil und das Geschehen um Sodom und Gomorrha im nördlichen Teil. Direkt ins Auge sticht der Gewissenskonflikt, in dem sich Abraham befindet, als er seinen Sohn opfern soll.

 
In den Darstellungen der Lebensgeschichte des Abrahams kann sich der Besuchende wiederentdecken, sei es in der Frage nach dem Glauben an sich, als auch in der Rechtfertigung des Glaubens angesichts von Leid und Ungerechtigkeit in der Welt.
 

Besucher gehen zwischen einem Hahn und Petrus hindurch auf die Kirche zu. Auch hier stellt sich die Frage nach der eigenen Festigkeit und Treue zu Überzeugungen.
 
 
Auch wenn man die Kirche verlässt, kann man sich mit der Lebenssituation heute auseinandersetzen. Im Norden sehen wir die Unterdrückung der Menschenrechte und moderne Fehlentwicklungen, im Süden Bezüge über die Gestalt des Abraham zum Familienleben. Dort sehen wir auch einen kleinen Brunnen, der uns die Gestalt des Propheten Jona ins Bewusstsein ruft.
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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