Das Gelände

 

Die Autobahnkirche als symbolisiertes Kreuz

 
Wenn man von oben auf die Autobahnkirche und das sie umgebende Gelände blickt, erkennt man, dass diese Kirche mehr ist als eine pyramidenförmige Kirche mit vier Türmen. Die ganze Anlage ist als Kreuz angelegt mit der Autobahnkirche als Mitte. Der kleine Altar in der Krypta steht am Kreuzungspunkt der beiden Achsen, dort befindet sich der wirkliche Mittelpunkt der Autobahnkirche.
In der Kirche selbst wird durch die Fenster das Leben Jesu und Szenen aus der Apokalypse dargestellt. Viele streben deshalb auch sehr schnell in die Kirche hinein und übersehen, dass das Gelände um die Kirche herum selbst einiges zu bieten hat. Im Süden steht der Mose-Turm mit der Darstellung des Exodus und der Anbetung des Goldenen Kalbes. Das Streben nach Freiheit und Gesetz wird hier thematisiert, aber die Bedrohung von beidem. Im Westen weist der Johannes-Turm den Weg ins Leben, nicht zuletzt mit dem vergitterten Fenster, das den Blick sehnsuchtsvoll in die Freiheit schweifen lässt. Im Norden am Elia-Turm stoßen wir auf eine Deutung des Zusammenhangs von Religion und Macht. Im Osten verweist der Noah-Turm auf den Anfang der Schöpfung und dem Sündenfall, den wir in unseren Tagen mit der Umweltzerstörung wiederholen. Die SIntflut, die damals dem Treiben der Menschen ein Ende gesetzt hat, ist noch nicht endgültig vermieden, wir sind auf dem besten Weg, mit Naturzerstörung und Verherrlichung der Technik eine neue Katastrophe heraufzubeschwören. Das Abrahams-Tor zwischen Noah-Turm und Kirche erinnert an das Leben des Abraham und als kritisches Element die Zerstörung von Sodom und Gomorrha.
Mit dem Glockenturm ganz im Osten beim Parkplatz der Raststätte ist ein zusätzlicher markanter Punkt dazugekommen, der auf das ganze Ensemble mit seinem Glockengeläut aufmerksam macht.
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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