Der Johannes-Turm

 
Im Westen mit Blick auf die untergehende Sonne steht der Johannes-Turm. Es ist der Blick auf das Ende und die Vollendung. Der Betrachter blickt durch das Gitter, das das Gefängnis symbolisiert, in das Johannes geworfen wurde, in die weite sich öffnende Landschaft.
Die Taufe Jesu und der Neubeginn mit dem neuen Adam und der neuen Eva ziehen den Betrachter in den Bann. Als Gegenüber zum Noah-Turm, der Adam und Eva im Zusammenhang mit dem Sündenfall zeigt, wird jetzt die Erlösung und die Ewigkeit thematisiert. Auch die Präsenz Gottes in der Welt wird von Emil Wachter dargestellt mit einem mystischen Symbol für die Dreifaltigkeit. Dazwischen sehen wir weitere Szenen aus dem Leben des Johannes von der Ankündigung seiner Geburt, seiner Verkündigung und seinem Tod.
In Jesus Christus wird die Geschichte vollendet und kommt ans Ziel, doch nicht ohne das Mitwirken und die Entscheidung der Menschen. Vielleicht ist deshalb der Johannes-Turm etwas versteckt und durch das Gebäude der Autobahnkirche verdeckt, dass er nicht so einfach gefunden wird. Es ist schon ein gewisser Aufwand nötig, um das zu entdecken, was Heil und Erlösung schafft.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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