Der Noah-Turm

 
Wer auf die Autobahnkirche von der Raststätte zuläuft, stößt zuerst auf den Noah-Turm. Der gedrungene Beton-Klotz wirkt verstörend und ist doch harmonisch in die Landschaft eingebettet. Als erstes sticht das Bildnis des roboterhaften Menschen ins Auge, dessen Kopf ein Auto darstellt und der aus Autoteilen besteht. Ein Fanal der Technik.
Das ist das große Thema hier am Noah-Turm. Die moderne Technik, die wie die biblische Sintflut alles leben auf der Erde zerstört. An der Ostseite sehen wir Noah, der sich in seine Arche rettet und die Türen schließt. Wir sehen Christophorus, der das Kind trägt und eine Mutter, die ein Kind stillt. Geschütztes Leben und bedrohtes Leben
Auf der Ostseite sehen wir das erste Menschenpaar, deren Sündenfall und den modernen Sündenfall, die Zerstörung der Natur. Es ist das Öl und die Prinzipien der kapitalistischen Marktwirtschaft, die die Erde zerstören. Während wir an der Nordseite eher die geretteten Lebenwesen sehen, befinden sich auf der Südseite Menschen, die sich schuldig fühlen und aus dem Paradies vertrieben sind. Über allem schaut Noah aus der Arche auf die Welt hinaus.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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