Erzbischof Burger gratuliert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zur Wahl

24.02.2026 | „Starke Stimme für soziale Gerechtigkeit“

Freiburg. Erzbischof Stephan Burger hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim) zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. Die Vollversammlung der deutschen Bischöfe wählte Wilmer am 24.02. bei ihrer Frühjahrs-Sitzung in Würzburg zum Nachfolger von Bischof Georg Bätzing. Erzbischof Burger würdigte Wilmer als profilierten Mitstreiter für die Belange der Schwachen. „Ich freue mich sehr über die Wahl von Heiner Wilmer. Er ist ein Brückenbauer, der die Reformthemen unserer Kirche mit einer tiefen sozialen Sensibilität verbindet“, so Erzbischof Burger.

Gemeinsames Engagement gegen Armut

Die beiden Bischöfe verbindet eine enge inhaltliche Zusammenarbeit: Erst kürzlich mahnten Burger und Wilmer in einer gemeinsamen Stellungnahme zum 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung mehr Teilhabegerechtigkeit und den Kampf gegen Kinderarmut an. „Unsere Zusammenarbeit beim Armutsbericht“, so Erzbischof Burger, „hat gezeigt, dass wir denselben Anspruch teilen: Eine Kirche zu sein, die nah bei den Menschen und ihren Nöten ist.“
 
(mh)
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Perspektiven öffnen

Eine auf den ersten Blick unverständliche Darstellung am Mose-Fries an der Autobahnkirche. Zwischen Mose und seiner Schwester Miriam findet sich eine Konstruktionszeichnung, in der auf der Fläche ein tiefer Raum aufgezogen wird. Möglich wird das durch die Konstruktion eines Fluchtpunktes, die die Malerei zur Zeit der Renaissance revolutioniert hat. Mit einem Fluchtpunkt erreicht man eine Perspektive und die Fläche bekommt räumliche Tiefe. Es ist der Versuch in der zweiten Dimension das darzustellen, was wir als dreidimensional wahrnehmen. Genau genommen ist es eine Sinnestäuschung. Mit der angeblichen Tiefe gewinnen wir eine neue Perspektive. Die vier Flächen um das Rechteck in der Mitte haben eine Funktion. Durch die leeren Trapeze, die Längs- und Querschraffur wird der Blick automatisch auf die Mitte gelenkt und zwar hinter die Mitte, die man nicht sieht, auf die Linien aber zulaufen. Der räumliche Eindruck wird verstärkt. Der Fluchtpunkt wird zum Fokus, an dem sich alles ausrichtet.
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