72-Stunden-Aktion 2027 – Projekte gesucht!

30.09.2026 | Jugendliche wollen anpacken: Koordinierungskreis sucht spannende gemeinnützige Projekte

Freiburg. Die Vorbereitungen für die größte Sozialaktion Deutschlands laufen an: Vom 10. bis 13. Juni 2027 werden bei der 72-Stunden- Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wieder Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland aktiv. In nur 72 Stunden setzen sie gemeinnützige Projekte um und machen dabei die Welt ein Stückchen besser. Auch in der Erzdiözese Freiburg laufen die Planungen bereits – und dafür suchen unsere Koordinierungskreise ab sofort nach passenden gemeinnützigen Projektideen vor Ort.
 
Gesucht werden Projekte, die die Jugendlichen herausfordern, Gemeinschaft stiften und einen bleibenden Wert schaffen. Das Spektrum ist riesig: Soll der Sandkasten im Kindergarten renoviert, die Schutzhütte im Wald nachhaltig überarbeitet, ein barrierefreier Sinnespfad im Pflegeheim angelegt oder ein Begegnungsfest für Jung und Alt organisiert werden? Alles ist möglich.
 
Egal ob soziale Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine, Kommunen oder Privatpersonen: Wer eine Projektidee hat, kann sich direkt an den Koordinierungskreis wenden. Die Projekte können in Eigenregie im Vorfeld geplant und in den 72 Stunden umgesetzt werden (Projektvariante „Do it!“), oder die Gruppe lässt sich zum Aktionsstart vollkommen überraschen (Projektvariante „Get it!“).
 
Projektvorschläge können bis zum 28.02. unter 72stunden@bdkj-freiburg.de  oder bei den Koordinierungskreisen vor Ort eingereicht werden. Jugendgruppen, die an der Aktion teilnehmen möchten, können sich ebenfalls ab sofort unter www.72stunden.de registrieren.
 
(BDKJ/Diözesanverband Freiburg)
 
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der neue Mensch

Am Johannes-Turm der Autobahnkirche wiederholt sich ein Motiv, das wir vom Noah-Turm schon kennen: Eva und Adam stehen unschuldig im Paradies, allerdings auch wieder unter einem Baum. Es ist die Illusion vom neuen Menschen, vom Neuanfang, die Emil Wachter hier beschwört. Doch die beiden Darstellungen unterscheiden sich kaum. Ob dieser Neuanfang möglich ist, bleibt abzuwarten, ganz realistisch ist er nicht, dazu ähneln sich die beiden Szenen zu sehr. Ist es möglich, dass der paradiesische Mensch entstehen kann, zurück in die Unschuld des Anfangs? Ist dieses Ideal nicht ein Selbstbetrug? Neuanfänge sind nötig, wir brauchen eine Korrektur dessen, was wir bisher getan haben. Korrektur heißt aber, dass man nicht bei Null anfängt, sondern all das, was bisher war, integriert wird. Der neue Mensch, wenn man überhaupt davon reden kann, trägt die Spuren des alten in und an sich. Der alte Mensch verschwindet nicht, er bildet das Material, für den neuen, Wir werden uns selbst nicht los. Wenn es dann im neuen Paradies auch noch Bäume gibt, dann bleibt ebenso die Versuchung bestehen, die werden wir nicht los. Im Gegenteil, es besteht so die Gefahr, dass alles von vorne anfängt, ein ewiger Kreislauf von Neuschöpfung und Schuldig-werden. Dann bleibt letzten Endes alles beim Alten, Fortschritt findet nicht wirklich statt. 
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