Begrüßung der Ankommenden

Ein freundlich lächelndes Gesicht, das unter einem schützenden Dach hervorschaut, blickt den Besucher an. Emil Wachter gibt dieser Darstellung an der Ostseite des Elia-Turmes den Titel: »Begrüßung der Ankommenden«. Es ist ein unscheinbares Relief, das man fast übersieht. So steht ja auch der Elia-Turm nicht gerade im Fokus der Aufmerksamkeit, wenn man auf die Autobahnkirche zuläuft. Wahrscheinlich haben die wenigsten dieses Gesicht bewusst wahrgenommen.

Wir kennen das ja, wenn wir freundlich sein wollen, und es wird nicht bemerkt oder wir haben - mal wieder - eine freundliche Aufforderung oder gar einen Gruß übersehen, wenn uns jemand zuwinkt. Man begegnet einem freundlichen Lächeln und ist doch manchmal misstrauisch und zweifelt, ob es wirklich so freundlich gemeint ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Die freundliche Begrüßung an der Autobahnkirche ist da, zugegeben, sie ist versteckt und gar nicht so einfach zu finden. Und vielleicht hat Emil Wachter genau das beabsichtigt. Ich sehe in diesem Versteckspiel eine Aufforderung, achtsam durchs Leben zu gehen und wahrzunehmen, was um uns herum geschieht. Es kann ja sein, dass es mehr Menschen gibt, die es gut mit mir meinen, als ich denke. Ich selbst kann ja auch freundlich begrüßen. Lächle deinem Gegenüber zu. Es könnte dein nächster Gast sein!

Quelle: Norbert Kasper

Selbst wenn nicht jeder Besucher durch dieses freundliche Steingesicht angestrahlt wird, 
es hat einen besonderen Vorteil: Ganz gleich wer kommt und ihm entgegentritt, er wird freundlich begrüßt. Ein freundliches Lächeln in Stein hat auch seine Vorteile.
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Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
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