Fußspuren

In unserem Leben hinterlassen wir Spuren, ganz gleich, wo wir leben, wie wir gehen, alles was wir tun und auch das, was wir denken, legt Spuren. Ob diese Spuren ganz sichtbar im Sand vor Augen liegen, ob Briefe und überlieferte Worte oder das, was in unseren Herzen an Spuren von Menschen hinterlassen wurde, überall begegnen wir dem, was unsere Vorfahren gelegt haben.
Wenn wir diese Spuren betrachten, dann sind es zunächst nur Spuren, die wir wahrnehmen und nicht bewerten müssen. Wir sehen das, was die Menschen, die vor uns gelebt haben, getan und geschaffen haben. Im zweiten Schritt kommen wir aber nicht darum herum, das einzuordnen. War es gut oder schlecht, hilfreich oder eine Katastrophe für die nachfolgenden Generationen. Dann werden aus den einfachen Fußspuren Nachrichten und Mahnungen aus der Vergangenheit.
Hier sehen wir die Spuren, die das Volk Israel auf seiner 40-jährigen Wanderung durch die Wüste hinterlassen hat. Eine kleine Volksgruppe, die aus der Sklaverei flieht, um an einem anderen Ort ein besseres und glücklicheres Leben zu finden. Einfache Fußspuren von Menschen, deren Namen wir nicht kennen. Emil Wachter hat sie am Moses-Turm sichtbar gemacht. Diese unscheinbaren Spuren haben aber Geschichte geschrieben. Sie erzählen davon, dass Gott
mit seinem Volk zieht, dass Gott mit genau diesen Menschen ein Bund geschlossen hat, in den auch wir eingebunden sind. Es ist die Zusage, dass Gott bei seinem Volk ist und mit ihm zieht.
Quelle:  Norbert Kasper
Quelle:  Norbert Kasper
Auch wir gehen unserem Weg, wir folgen dem, was wir tun müssen und leben unsere Sehnsüchte. Wir hinterlassen dabei unsere Spuren, unausweichlich. Was denken unsere Nachkommen von den Spuren, die wir legen? Was bleibt von unserem Leben außer ein paar unscheinbaren Spuren? Welchen Fußabdruck hinterlassen wir in der Geschichte? Fragen, mit denen wir jetzt schon auf unserem Weg umgehen können.
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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