Müder Botschafter

Jeder darf mal müde sein und wir brauchen Zeit, in der wir ausruhen können und ausruhen müssen. Das ist keine Frage. Wir wissen, wie gut und wichtig erholsamer Schlaf ist. Ohne einen guten Schlaf können wir nicht leisten, was tagtäglich von uns gefordert wird. In der Krypta der Autobahnkirche sind auch Schläfer dargestellt. Es handelt sich um die Jünger, die im Garten Getsemane schlafen, während Jesus mit seinem Schicksal und dem bevorstehenden Tod hadert.
Die Jünger schlafen immer wieder ein. Verschließen sie die Augen vor dem, was Jesus und ihnen bevorsteht? Sind sie geschafft vom Trubel, den sie in den letzten Tagen durchlebt haben? Oder einfach nur müde? Vielleicht von allem etwas. Sie schlafen, weil sie schlafen müssen. Sie haben ja auch eine gute Grundlage, ein gutes Kopfkissen, auf dem es sich gut schlafen lässt. Hier schläft einer auf dem Neuen Testament. Das ist sein Kopfkissen, das ihm einen guten Schlaf beschert.
Ist das guter Schlaf? Es kann ja sein, dass er auf diese Weise von der Botschaft träumt. Man erhofft sich ja von dem, was man unter das Kopfkissen legt, dass es in Fleisch und Blut übergeht. Lernen beim Schlafen, beim Träumen Neues erfahren! Das wäre schön. Nur ist das Neue Testament keine Traumbotschaft, sondern eine Botschaft, die die Welt aufwecken soll. 
Schlafen lässt sich auf ihr nicht. Wir sind aufgefordert, uns nicht auf der Frohen Botschaft auszuruhen, sondern sie wach und aktiv in die Welt hinauszutragen. Für den Schlaf finden sich andere Kissen, aber nicht die Botschaft. Und wir haben den Auftrag, uns diese Botschaft auch selbst immer wieder zu eigen zu machen. Auf keinen Fall können wir uns darauf ausruhen.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.