Gelehrter Teufel

Die Schlange ist ein klassisches Symbol, mit dem sich das Böse symbolisieren lässt. Auch in der Heiligen Schrift ist sie das Sinnbild für den Satan. Er ist das Böse, der Teufel. Und der Mensch steht immer wieder in der Gefahr, von ihm verführt zu werden.
An der Autobahnkirche finden wir immer Darstellungen von Schlangen. Meistens stehen sie für Satan. Und immer im Zusammenhang mit Bedrohungen für das menschliche Leben und Zusammenleben. An der Balustrade auf der Ostseite finden wir eine besondere Darstellung: Satan trägt einen Menschenkopf mit Halbglatze und Brille. Er gestikuliert wild vor sich hin. Ein Sinnbild für die Wissenschaftsgläubigkeit und die Verführbarkeit von uns modernen Menschen durch die Wissenschaft.
Der Gelehrte kann viel erzählen, er weiß alles und er ist vertrauenswürdig. Seine Ausstrahlung ist seriös, so jemandem nehmen wir alles ab, was er sagt. Er ist ja Wissenschaftler. Gerade in unseren durch die Medien geprägten Zeit ist es nicht nur wichtig, was gesagt wird, sondern vor allem wie es gesagt wird. Und je mehr Aufmerksamkeit einer Aussage gegeben wird, umso ernster wird sie genommen.
Wir sind verführbar und müssen immer wieder darauf achten, dass wir bei dem bleiben, was uns wichtig ist oder wovon wir überzeugt sind. 
Es ist nicht einfach, bei der ganzen Informationsflut die Spreu vom Weizen zu trennen und zu erahnen, was uns wirklich gut tut. Die Schlange steht als Mahnung im Hintergrund: »Ist das, was du jetzt gerade erfährst der Weisheit letzter Schluss oder nur ein weiterer Versuch, dich in die Irre zu führen?« Nicht alles, was gelehrt und seriös an uns herangetragen wird, ist auch wirklich hilfreich.
 
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Aktuelles
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.