Mutterliebe

Wenn Leben neu beginnt, dann ist das ein besonderer Moment. Wir verbinden damit ganz viel Zärtlichkeit, Nähe und Geborgenheit. Dass dies ein Ideal ist, das ist uns allen klar. Doch wir sehnen uns genau nach diesem Moment. Für Eltern ist es meist ein besonderer Moment, wenn sie die Geburt eines Kindes erleben. Und wenn ein Kind dann da ist, dann ist - ganz gleich, was vorher war und was hinterher sein wird - alles gut. Dieser Moment ist am Noah-Turm eingefangen. Eine Mutter nimmt ihr Kind liebevoll in den Arm und beginnt, es zu stillen. Ein schöner, ein ruhiger Augenblick. Ein neues Leben beginnt und es ist gut! Das ist eine einfache und klare Botschaft, die Emil Wachter hier weitergibt. Als glaubende Menschen vertrauen wir darauf, dass wir von Anfang an in der Hand Gottes geborgen sind, dass wir in die Hand Gottes eingezeichnet sind, ohne dass wir selbst etwas dazu beitragen müssen oder können. Wir sind in Gott geborgen.
Die mütterliche Seite Gottes kommt hier zum Ausdruck. Sie orientiert sich an der Liebe einer Mutter zu ihren Kindern. Nähe und Geborgenheit, Liebe und Wärme, ein ganz enger Bezug zueinander schwingen in diesem Bild mit. In der menschlichen Entwicklung ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind die erste Erfahrung von Gemeinschaft und eine Beziehung, die schon im Mutterleib beginnt. Sie findet in unserer Welt ihren Ausdruck in der liebevollen Umarmung, im Bedürfnis ein Kind zu schützen und zu nähren. Ein Kind braucht diesen Raum des Vertrauens, dass es später dann in die Welt eintreten und die Welt erobern kann.
Der Noah-Turm steht auch für das neue Leben und den neuen Bund, den Gott mit den Menschen schließt. Dieses Bild der mütterlichen Umarmung gibt gleichsam das Programm für diesen Bund vor. Nicht der Zorn Gottes soll im Mittelpunkt stehen, sondern die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen von Anfang an ist der neue Rahmen, in dem Gott sich äußert. Sich so umschließen zu lassen schafft Vertrauen!
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Norbert Kasper

Pastoralreferent

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Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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