Stern von Betlehem

Über den Stern von Betlehem ist schon viel geschrieben worden, und es gibt mehr als eine Theorie, was dieses Naturwunder oder göttliche Zeichen gewesen ist. War es eine besondere Planetenkonstellation oder eine explodierende Supernova oder ein Komet, der die Erde heimgesucht hat? Es ist nicht eindeutig zu klären, ob der Stern von Betlehem eine natürliche Ursache hat. Und es bleibt ja noch die Vorstellung, dass Gott ein besonderes Zeichen gewirkt hat, um auf die Geburt von Jesus hinzuweisen. Wie auch immer, das Matthäusevangelium berichtet von einer Erscheinung eines Sterns, der die Sterndeuter aufhorchen ließ. Sie machten sich auf den Weg, um den neugeborenen König zu suchen. Und ihre Beobachtung schreckte die Machthaber in Jerusalem auf, die selbst nichts gesehen hatten.
Die Sterndeuter sind zu bewundern. Sie waren aufmerksam genug, um alles wahrzunehmen, was ist. Und sie haben nachgedacht. Das, was sie gesehen haben, muss einen besonderen Grund haben. Sie schließen auf die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes. Dann erst machen sie sich auf den Weg und überprüfen ihre Beobachtung und Schlussfolgerung. Sie kommen zum Ziel und sehen sich bestätigt.
Diese Sterndeuter haben das Vorgehen, das wir moderne Menschen auch kennen. Wir beobachten das, was in der Welt ist, im Großen und im Kleinen. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen daraus und suchen Erklärungen für das, was ist. Schließlich müssen auch wir unsere Vermutungen und Schlüsse überprüfen, ob sie auch mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Dieses Vorgehen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, so erschließen wir wissenschaftlich unsere Welt.
Es geht hier aber nicht nur um die materielle Welt, es geht um mehr. Wie erkenne ich meinen Stern von Betlehem, der mich auf etwas Besonderes aufmerksam macht? Was schließe ich daraus und wie überprüfe ich das Ganze? Gut, wenn wir das tun können. Es fängt damit an, dass wir achtsam in die Welt schauen.
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Aktuelles
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.