Stern von Betlehem

Über den Stern von Betlehem ist schon viel geschrieben worden, und es gibt mehr als eine Theorie, was dieses Naturwunder oder göttliche Zeichen gewesen ist. War es eine besondere Planetenkonstellation oder eine explodierende Supernova oder ein Komet, der die Erde heimgesucht hat? Es ist nicht eindeutig zu klären, ob der Stern von Betlehem eine natürliche Ursache hat. Und es bleibt ja noch die Vorstellung, dass Gott ein besonderes Zeichen gewirkt hat, um auf die Geburt von Jesus hinzuweisen. Wie auch immer, das Matthäusevangelium berichtet von einer Erscheinung eines Sterns, der die Sterndeuter aufhorchen ließ. Sie machten sich auf den Weg, um den neugeborenen König zu suchen. Und ihre Beobachtung schreckte die Machthaber in Jerusalem auf, die selbst nichts gesehen hatten.
Die Sterndeuter sind zu bewundern. Sie waren aufmerksam genug, um alles wahrzunehmen, was ist. Und sie haben nachgedacht. Das, was sie gesehen haben, muss einen besonderen Grund haben. Sie schließen auf die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes. Dann erst machen sie sich auf den Weg und überprüfen ihre Beobachtung und Schlussfolgerung. Sie kommen zum Ziel und sehen sich bestätigt.
Diese Sterndeuter haben das Vorgehen, das wir moderne Menschen auch kennen. Wir beobachten das, was in der Welt ist, im Großen und im Kleinen. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen daraus und suchen Erklärungen für das, was ist. Schließlich müssen auch wir unsere Vermutungen und Schlüsse überprüfen, ob sie auch mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Dieses Vorgehen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, so erschließen wir wissenschaftlich unsere Welt.
Es geht hier aber nicht nur um die materielle Welt, es geht um mehr. Wie erkenne ich meinen Stern von Betlehem, der mich auf etwas Besonderes aufmerksam macht? Was schließe ich daraus und wie überprüfe ich das Ganze? Gut, wenn wir das tun können. Es fängt damit an, dass wir achtsam in die Welt schauen.
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Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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