Wenn Elefanten tanzen

Elefanten sind gemütliche und auf den ersten Blick schwerfällige Tiere. Man sagt ihnen nach, dass sie ein sehr gutes Gedächtnis haben und dazu noch ein hervorragendes Sozialverhalten. Aber dass sie tanzen, außer wenn es ihnen als artistisches Kunststück für die Zirkusaufführung beigebracht wurde?
Am Noah-Turm sehen wir einen tanzenden Elefanten. Er freut sich, wie andere Tiere auch, dass sie die enge Arche wieder verlassen können und dass jetzt auf der Erde wieder neues Leben beginnen kann. Das gutmütige und schwerfällige Tier geht aus sich heraus und tanzt. Es gibt seiner Freude Ausdruck. Man hat den Eindruck, dass es alle Begrenzungen seiner Natur vergessen hat. Die Freude wirkt ansteckend und dieser Elefant ist eine Anregung für uns, die Grenzen der Natur aus Lebensfreude heraus zu überschreiten.
Die Freude kann vielfältige Ursachen haben. Aber darauf kommt es gar nicht an. Von Tieren können wir lernen, dass wir uns freuen können, wenn Fröhlichkeit dran ist. Auch wenn Elefanten nicht vergessen, so können sie wie die meisten Tiere - zumindest nehmen wir das an - keine Erinnerungen aufbauen, die Ereignisse in eine zeitliche Reihenfolge stellen und sie bewertend einordnen. Wir können das und stehen uns damit oft selbst im Weg. Tiere tun das, was jetzt gerade dran ist mit den Möglichkeiten oder Einschränkungen, die im Moment bestehen. In gewisser Weise können wir ähnlich vorgehen und uns nicht so sehr von Bewertungen und

Quelle: Norbert Kasper

Klassifizierungen bestimmen lassen sondern das ausdrücken, was jetzt gerade da ist. Das ist mehr als nur naive Unbekümmertheit Denn wir legen das andere ja nicht ab, daunsere Vernunft immer im Hintergrund wirkt. Aber es gibt Zeiten, in denen sie dort gut aufgehoben ist und nicht so sehr unser normales Tun bestimmen soll. Machen wir es doch mal den Elefanten nah und tanzen aus lauter Lebensfreude!
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.