Wenn Elefanten tanzen

Elefanten sind gemütliche und auf den ersten Blick schwerfällige Tiere. Man sagt ihnen nach, dass sie ein sehr gutes Gedächtnis haben und dazu noch ein hervorragendes Sozialverhalten. Aber dass sie tanzen, außer wenn es ihnen als artistisches Kunststück für die Zirkusaufführung beigebracht wurde?
Am Noah-Turm sehen wir einen tanzenden Elefanten. Er freut sich, wie andere Tiere auch, dass sie die enge Arche wieder verlassen können und dass jetzt auf der Erde wieder neues Leben beginnen kann. Das gutmütige und schwerfällige Tier geht aus sich heraus und tanzt. Es gibt seiner Freude Ausdruck. Man hat den Eindruck, dass es alle Begrenzungen seiner Natur vergessen hat. Die Freude wirkt ansteckend und dieser Elefant ist eine Anregung für uns, die Grenzen der Natur aus Lebensfreude heraus zu überschreiten.
Die Freude kann vielfältige Ursachen haben. Aber darauf kommt es gar nicht an. Von Tieren können wir lernen, dass wir uns freuen können, wenn Fröhlichkeit dran ist. Auch wenn Elefanten nicht vergessen, so können sie wie die meisten Tiere - zumindest nehmen wir das an - keine Erinnerungen aufbauen, die Ereignisse in eine zeitliche Reihenfolge stellen und sie bewertend einordnen. Wir können das und stehen uns damit oft selbst im Weg. Tiere tun das, was jetzt gerade dran ist mit den Möglichkeiten oder Einschränkungen, die im Moment bestehen. In gewisser Weise können wir ähnlich vorgehen und uns nicht so sehr von Bewertungen und

Quelle: Norbert Kasper

Klassifizierungen bestimmen lassen sondern das ausdrücken, was jetzt gerade da ist. Das ist mehr als nur naive Unbekümmertheit Denn wir legen das andere ja nicht ab, daunsere Vernunft immer im Hintergrund wirkt. Aber es gibt Zeiten, in denen sie dort gut aufgehoben ist und nicht so sehr unser normales Tun bestimmen soll. Machen wir es doch mal den Elefanten nah und tanzen aus lauter Lebensfreude!
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Norbert Kasper

Pastoralreferent

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Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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