Singvogel

Quelle: Norbert Kasper

Einer von vielen Vögeln, die wir am Glockenturm der Autobahnkirche finden. Und dieser Vogel singt nicht umsonst am Glockenturm. Sein Gesang verstärkt den Klang der Glocken und trägt die Botschaft hinaus in die Welt.
Das Glockengeläut ist ja wie der Gesang der Vögel am Morgen. Man kann sich ihm kaum entziehen. Haben Sie schon einmal gehört, wie der Gesang der Vögel erwacht, wenn es morgens hell wird, lange bevor die Sonne aufgeht? Es ist ein Erlebnis, das uns eher verstummen lässt, denn diesem Gesang haben wir nichts entgegen zu setzen. Wir kennen ja alle den Gesang dieser Vögel, wir können am Gesang erkennen, um welchen Vogel es sich handelt. Aber wir wissen in den seltensten Fällen, was dieser Vogel mitteilen will, ob er sich nur freut, ob er singt um des Gesangs willen, ob er seinen Artgenossen etwas mitteilen will oder einen Partner oder eine Partnerin sucht. Aber das ist gar nicht so wichtig. Wir können uns ja einmal die Botschaft vorstellen, die der Vogel für uns hat. Der Gesang könnte eine Botschaft für uns sein.
Was wäre denn eine Botschaft, die so ein kleiner Vogel für mich haben könnte? Ein Vogel, der vom Glockenturm einer Kirche singt? Es reicht ja aus, wenn wir von dieser Botschaft träumen, denn sie könnte wichtig für uns sein. Das einzige, was uns zu tun übrig bleibt: Zuhören. Alles andere im Moment sein lassen und nur zuhören. Ganz Ohr sein, alles andere auf die Seite legen und nur hören. Selbst wenn wir die Botschaft nicht entziffern oder
nicht verstehen, allein schon dieses aktive Hören, die Konzentration auf einen einzigen Vorgang ist eine Hilfe für den Alltag. Die Vögel können uns etwas lehren, wir müssen nur zuhören lernen. Ruhe und Stille sind eine große Hilfe dabei. Das können wir tun. Und welche Botschaft haben die Glocken?
 
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Norbert Kasper

Pastoralreferent

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Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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