Löwengesicht

Schon sehr früh, als die Autoren der vier biblischen Evangelien namentlich festgelegt worden sind, war auch das Symbol für den Evangelisten Markus gefunden. Anscheinend steht er für die Ursprünglichkeit und die unbändige  Kraft, die dieses Evangelium ausstrahlt. An der Autobahnkirche hat Emil Wachter den »Löwen Markus« an den Sockel eines der vier Träger des Daches der Autobahnkirche angebracht. Die anderen drei werden selbstverständlich durch die Symbolgestalten der anderen drei Evangelisten gestützt. Der Löwe hat auch Flügel. Er ist somit auch der göttlichen Sphäre zugehörig
Das Löwengesicht strahlt Kraft und Stärke aus. Das soll auch das Evangelium. Der Löwe blickt nicht in die Kirche hinein, sondern in die Welt hinaus. Auch das spricht für die Zielrichtung des Evangeliums Es muss in die Welt hinaus getragen werden. Und das mit der ganzen Überzeugung, die der Löwe bedeutet. Wenn er brüllt, so kann ihm sich nicht entziehen, es geht durch Mark und Bein. So soll auch das Evangelium die Welt und vor allem die Menschen im tiefsten Grunde erschüttern, denn nur so kann es die Welt verändern.
Und noch etwas sagt uns der starke Löwe. Die Autobahnkirche und damit sinnbildlich die ganze Kirche wird von ihm und von den anderen Evangelisten getragen. Ohne das Evangelium könnte die Kirche nicht ihre Schutzfunktion ausüben. Die löwenähnliche Wächtergestalt beschützt und trägt die Kirche, das Evangelium schützt und trägt die Kirche - und hält sie somit am Leben.
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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