Löwengesicht

Schon sehr früh, als die Autoren der vier biblischen Evangelien namentlich festgelegt worden sind, war auch das Symbol für den Evangelisten Markus gefunden. Anscheinend steht er für die Ursprünglichkeit und die unbändige  Kraft, die dieses Evangelium ausstrahlt. An der Autobahnkirche hat Emil Wachter den »Löwen Markus« an den Sockel eines der vier Träger des Daches der Autobahnkirche angebracht. Die anderen drei werden selbstverständlich durch die Symbolgestalten der anderen drei Evangelisten gestützt. Der Löwe hat auch Flügel. Er ist somit auch der göttlichen Sphäre zugehörig
Das Löwengesicht strahlt Kraft und Stärke aus. Das soll auch das Evangelium. Der Löwe blickt nicht in die Kirche hinein, sondern in die Welt hinaus. Auch das spricht für die Zielrichtung des Evangeliums Es muss in die Welt hinaus getragen werden. Und das mit der ganzen Überzeugung, die der Löwe bedeutet. Wenn er brüllt, so kann ihm sich nicht entziehen, es geht durch Mark und Bein. So soll auch das Evangelium die Welt und vor allem die Menschen im tiefsten Grunde erschüttern, denn nur so kann es die Welt verändern.
Und noch etwas sagt uns der starke Löwe. Die Autobahnkirche und damit sinnbildlich die ganze Kirche wird von ihm und von den anderen Evangelisten getragen. Ohne das Evangelium könnte die Kirche nicht ihre Schutzfunktion ausüben. Die löwenähnliche Wächtergestalt beschützt und trägt die Kirche, das Evangelium schützt und trägt die Kirche - und hält sie somit am Leben.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Das unschuldige Opfer

In mythologischen Religionen braucht es Opfer, um sich mit den Göttern wieder gut zu stellen. Sie sollen besänftigt werden, indem man etwas von dem, was man erwirtschaftet hat oder was einem wertvoll ist, abgibt, es den Göttern opfert. Im Buch Genesis wird Abraham aufgefordert seinen Sohn zu opfern, um seinen Glauben an Gott zu beweisen. Aus heutiger Sicht eine Ungeheuerlichkeit. Ein Gott, der von Menschen fordert, dass sie ihr eigenes Fleisch und Blut opfern, das geht heute nicht mehr. Überhaupt muss die Frage erlaubt sein, ob wir im religiösen Bereich noch von Opfern sprechen sollen. Ein Opfer ist immer unschuldig, es kann nichts dafür, dass es ausgewählt wurde. Im Gegenteil, ein Opfer sollte möglichst rein sein, um sich Gott gegenüber würdig zu erweisen. Je reiner, umso wertvoller. 
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 06.10.2026
Kontemplation
Di. 13.10.2026
Kontemplation
Di. 20.10.2026
Kontemplation
Di. 27.10.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.