Gefährliches Feuer

FEUER! FEUER! Jede/r weiß, was zu tun ist, wenn dieser Ruf ertönt. Alle Hilfsmittel herbei, dass das Feuer gelöscht werden kann. Feuer ist gefährlich. Wir wissen um die zerstörerische Kraft des Feuers und versuchen, die Gefahr so gut wie möglich einzudämmen. Wir treffen Sicherheitsvorkehrungen, für den schlimmsten Fall gibt es Fluchttüren und -wege, überall liegen Löschdecken und hängen Feuerlöscher. Wir sind gewappnet! Ja, wir meinen, dass wir das Feuer im Griff haben.
Feuer ist auch ein Bild für den Heiligen Geist. Es wird an Pfingsten beschworen, die Firmung kommt ohne dieses Feuer nicht aus. »Möge das Feuer des Heiligen Geist in den Jugendlichen brennen!« wird gebetet. Und das Feuer soll unsere Herzen entzünden, damit wir mutig in die Zukunft gehen können. So auch auf dieser Darstellung in der Krypta der Autobahnkirche. Sich ausbreitend kommt das Feuer auf die Jünger nieder, sie werden im wahrsten Sinne des Wortes entflammt und beginnen ihre Mission. Das Feuer ist da und es tut, was es soll, es entzündet. Ja, wir wünschen es uns immer wieder.
Und überall hängen Feuerlöscher! Unsere Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen, es wird uns schon nichts passieren, es wird hoffentlich nicht zum Äußersten kommen und ein Brand entstehen! Feuer ja, aber bitte nur als Symbol, denn in Wirklichkeit ist es viel zu gefährlich! Und sind wir ehrlich: Auch das Feuer, das der Heilige Geist entfacht ist gefährlich und verändert unsere Gewohnheiten, in denen wir uns eingerichtet haben. Wir belassen es bei einem schönen Bild, das gut ankommt - und uns beruhigt. Wir können gut um das Feuer des Heiligen Geistes beten, wenn wir wissen, wir die die Gefahr eindämmen und ein aufflammendes Feuer so schnell wie möglich löschen können!
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Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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