Zurück auf Anfang

Es tut immer wieder gut, wenn man sich auf die eigenen Wurzeln besinnt. »Wo komme ich her?« ist die erste Frage, von vielen. Am Ende sucht man die Antwort auf »Wer bin ich?«. Eine Antwort, die für immer gültig ist, findet man nicht, sie wird je nachdem, in welcher Situation man ist, unterschiedlich ausfallen. Nach der biblischen Urgeschichte steht am Anfang des Mensch-Seins das erste Menschenpaar Adam und Eva. Aus diesem einen Paar entwickelte sich - mit Rückschlägen - die heutige Menschheit. In diesen beiden war alles, was sich heute noch zeigt, grundgelegt. Eine Erklärung dafür, warum es so ist, wie es ist.
Heute reicht diese mythologische Erklärung nicht aus, wir kennen andere. Wir erklären uns nicht mehr als von einem einzigen Menschenpaar abstammend, wir brauchen nicht die Beschreibung der Schaffung des Menschen aus Ton. Wir wissen anderes, ob wir es besser wissen, ist noch die Frage. Uns leitet aber das gleiche Interesse wie unsere Vorfahren. Wir wollen verstehen, warum es so ist, wie es ist. Auch wir ahnen, dass in unserem Anfang alles das schon vorhanden ist, was uns heute prägt. Das Erforschen der Wurzeln ist notwendig, das Wissen um die eigene Herkunft unverzichtbar. Wenn man sich von seinen Wurzeln abschneidet, dann fehlt ein wichtiger Grund, aus dem Lebenskraft geschöpft werden kann. Manchmal ist dieser Zugang schwierig, manchmal äußerst schmerzhaft. Aber es hat auch etwas Reizvolles, sich mit dem eigenen Ursprung auseinander zu setzen.
Man entdeckt etwas Neues, das vielleicht verstehen hilft, was jetzt gerade ist. Sicherlich ergeben sich damit auch viele neue Fragen, aber das macht diese Suche aus. Und zurück auf Anfang heißt nicht, dass man wieder so leben muss. Es reicht, wenn ich die Anfänge verstehe, weil ich dann besser in der Gegenwart lebe. Also fangen wir hin und wieder auch bei Adam und Eva an! 
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Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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