Zurück auf Anfang

Es tut immer wieder gut, wenn man sich auf die eigenen Wurzeln besinnt. »Wo komme ich her?« ist die erste Frage, von vielen. Am Ende sucht man die Antwort auf »Wer bin ich?«. Eine Antwort, die für immer gültig ist, findet man nicht, sie wird je nachdem, in welcher Situation man ist, unterschiedlich ausfallen. Nach der biblischen Urgeschichte steht am Anfang des Mensch-Seins das erste Menschenpaar Adam und Eva. Aus diesem einen Paar entwickelte sich - mit Rückschlägen - die heutige Menschheit. In diesen beiden war alles, was sich heute noch zeigt, grundgelegt. Eine Erklärung dafür, warum es so ist, wie es ist.
Heute reicht diese mythologische Erklärung nicht aus, wir kennen andere. Wir erklären uns nicht mehr als von einem einzigen Menschenpaar abstammend, wir brauchen nicht die Beschreibung der Schaffung des Menschen aus Ton. Wir wissen anderes, ob wir es besser wissen, ist noch die Frage. Uns leitet aber das gleiche Interesse wie unsere Vorfahren. Wir wollen verstehen, warum es so ist, wie es ist. Auch wir ahnen, dass in unserem Anfang alles das schon vorhanden ist, was uns heute prägt. Das Erforschen der Wurzeln ist notwendig, das Wissen um die eigene Herkunft unverzichtbar. Wenn man sich von seinen Wurzeln abschneidet, dann fehlt ein wichtiger Grund, aus dem Lebenskraft geschöpft werden kann. Manchmal ist dieser Zugang schwierig, manchmal äußerst schmerzhaft. Aber es hat auch etwas Reizvolles, sich mit dem eigenen Ursprung auseinander zu setzen.
Man entdeckt etwas Neues, das vielleicht verstehen hilft, was jetzt gerade ist. Sicherlich ergeben sich damit auch viele neue Fragen, aber das macht diese Suche aus. Und zurück auf Anfang heißt nicht, dass man wieder so leben muss. Es reicht, wenn ich die Anfänge verstehe, weil ich dann besser in der Gegenwart lebe. Also fangen wir hin und wieder auch bei Adam und Eva an! 
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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