Die rettende Arche

Die Arche ist ein Motiv, das besonders Kinder anspricht. Es rührt Erwachsene an einer Seite an, an der wir ganz schnell mit dem Gefühl angesprochen werden. Die Botschaft der biblischen Geschichte ist eindeutig. Gott rettet den gerechten Noah mit seiner Familie und jeweils ein Paar von allen Tieren vor der Flut. Und Gott verspricht auch, dass es nie mehr eine Katastrophe solch vernichtenden Ausmaßes geben wird. Sinnbild für dieses Versprechen ist der Regenbogen. So weit so gut. Das Bild der Rettung prägt sich ein, ebenso die Chance auf einen Neuanfang.
Das Bild der Arche ist heute ein Bild für die Rettung der Erde und des Lebens. Schutzräume, in denen Pflanzen und Tiere erhalten werden, finden oft den Namen »Arche«. Dort, wo sie unbeschadet überlebt haben, spricht man von einer »Arche Noah«. In der Darstellung von Emil Wachter am Noah-Turm der Autobahnkirche sehen wir ein hölzernes Schiff mit geblähten Segeln. Aus den Fenstern des Schiffsrumpfes schauen die Tiere heraus, in denen des Oberdecks sieht man Menschengesichter. Die Enge der Arche kommt zum Ausdruck. Die Arche als Motiv wird erst verständlich, wenn man auch den Hintergrund der Geschichte betrachtet: Die große Flut, die Gott zur Strafe für die Schlechtigkeit der Menschen über die Erde schickt. Nur eine Familie, Noah, seine Frau und seine Söhne mit ihren Familien überleben, werden von Gott gerettet. Und nur ein Bruchteil der Tiere.
Wir wissen heute, dass man so das Leben nicht retten kann, und dass kollektive Strafen auch nichts bewirken. Wahrscheinlich bräuchten wir heute auch ein Sicherungskonzept, das eine Arche vorsieht. Aber das haben wir nicht. Dieses Mal muss die Rettung anders geschehen!
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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