Hilfe gegen Gewalt

Hilflos sehen wir in Nachrichten, wie immer wieder kriegerische Gewalt das Leben von Menschen zerstört. Gegen militärische Macht ist kein Kraut gewachsen, diplomatische Bemühungen fruchten wenn überhaupt erst dann, wenn viel zu viel zerstört worden ist. Die späte Einscht: Es ist nicht die Gewalt, die als letztes Mittel zur Lösung von Konflikten herangezogen wird, sondern das Gespräch. Vorher werden die militärischen Optionen ausgereizt.
Wie kann man der allgegenwärtigen Gewalt in unserer Welt begegnen? Es ist fast schon lächerlich, was Emil Wachter hier darstellt. Ein ausgestreckter Zeigefinger stellt sich gegen Gewehre, die im Anschlag gehalten werden. Als ob Worte und Gesten etwas gegen Gewehre ausrichten können!
Vielleicht ist es ein Traum, aber es gibt diese Sehnsucht, dass Gewalt nicht das Ende ist, sondern dass Worte und Zeichen Gewalt unmöglich machen. Der Blick in das aktuelle Weltgeschehen mag ernüchtern, aber die Sehnsucht bleibt. Die Heilige Schrift ist voll von diesen Bildern, in allen Religionen wird sie
immer wieder beschworen: Ein umfassender Friede, in dem Gewalt unmöglich wird. Es ist diese Sehnsucht, die Glauben ausmacht und die durch das Erleben in der Realität nicht gemindert wird. Es ist wichtig, dass diese Sehnsucht am Leben gehalten wird, auch wenn sie in der aktuellen Situation mal wieder zerstört wird. Nur wenn die Sehnsucht lebendig bleibt, dann kann sie auch einmal Wirklichkeit werden! Nur wenn wir immer wieder von ihr erzählen, bleibt sie lebendig!
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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