... wo er gelegen hat

Der Kern der christlichen Verkündigung ist der Tod und die Auferstehung Jesu. Der Tod hat nicht das letzte Wort, es geht weiter. Es folgt die Auferstehung. Und da wird es schwierig. Wie können wir von etwas reden, für das wir keine Worte geschweige denn einen offensichtlichen Beweis haben? In den Evangelien werden zwei Arten gezeigt, wie die Jünger damals zum Glauben an die Auferstehung kamen: Es gab Erscheinungen des Auferstandenen und das leere Grab wurde gezeigt. In dieser Darstellung in der Krypta der Autobahnkirche sehen wir die zweite.
Frauen kommen zum Grab, um den Leichnam Jesu zu Salben. Sie finden das Grab leer vor, ein Mann zeigt ihnen die Stelle, an der der tote Leib lag. Hier sehen wir das Hinweisen. Eine Hand, die gleichsam aus dem Nichts, aber doch von oben kommt, deutet auf den Stein, auf den Jesus gelegt wurde. Die andere Hand ist offen und einladend ausgestreckt, als wollte sie sagen: Komm her und schau es Dir an. Nach der Erzählung fliehen die Frauen entsetzt und verstört vom Grab weg. Die Einladung hat nicht funktioniert. Aber das verstehen wir ja, wir würden wahrscheinlich genauso reagieren. Die Frauen hatten die Chance, im Gegensatz zu uns, am Originalschauplatz zu überprüfen, dass Jesus auferstanden ist. Sie nutzen sie nicht. Geht es aber um diesen Gegensatz? Nein. Wir können diese Darstellung auch übertragen lesen.
Dann hört es sich so an: »Komm her an diesen Ort, komm ganz nahe, fürchte dich nicht. Hier hat er gelegen, von hier geht alles aus.« Das ist in unsere Gegenwart gesprochen. Es heißt: »Diese Kirche, dieser stille Ort zeigt es Dir, da hat er gelegen. Komm her und überzeuge Dich. Hier kannst Du eine wesentliche Erfahrung machen. Hab keine Angst. Lass dich darauf ein!«
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.