Für die Menschrechte

Man kann nicht oft genug auf die Bedeutung der Menschrechte hinweisen. Und es darf nicht vergessen werden, dass sie unzählige Male mit Füßen getreten werden. Auch in den Motiven der Autobahnkirche taucht ihre Verletzung immer wieder auf. Emil Wachter wird nicht müde, sie zu thematisieren. Und die Lage in der Welt zeigt, dass das auch nötig ist. Dass die Verletzung der Menschrechte kein naturgegebenes Gesetz ist, zeigt diese Darstellung. Unterdrückung geschieht durch Menschen. Ein menschlicher Fuß drückt einen Menschen nieder und lässt ihm keinen Spielraum mehr. Auch wenn es böse Strukturen gibt, so sind es doch immer wieder Menschen, die sich instrumentalisieren lassen.
Natürlich kann man fragen, warum es in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte nicht gelungen ist, der Unterdrückung von Menschen Einhalt zu gebieten. Und nachdem die Menschenrechte bei der Französischen Revolution formuliert und seither regelmäßig beschworen wurden, müssen wir uns immer wieder neu für sie einsetzen.
Auch wenn sie für alle Menschen formuliert werden, selbstverständlich sind sie noch lange nicht. Man spricht zwar von natürlichen Rechten, auf die jeder Mensch Anspruch hat, aber von alleine werden sie nicht zugesprochen, geschweige denn eingehalten. Es braucht einen guten Blick für die Wirklichkeit, um im Vorfeld zu sehen, wo sie bedroht sind. Wir müssen den Anfängen wehren.
Und wenn die Menschenrechte verletzt worden sind, dann braucht es Menschen, die solche Menschrechtsverletzungen anprangern und die Öffentlichkeit suchen. Die größte Gefahr für diejenigen, die Menschenrechte mit Füßen treten, ist die Öffentlichkeit. Wenn viele davon wissen, dann kann man Untaten nicht mehr unter den Teppich kehren. Emil Wachter erinnert uns daran. Seine Darstellung steht sinnbildlich für alle Menschrechtsverletzungen auf der Welt.

Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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