Geburtsleuchten

Bilderwelt 174 ABK Fenster N - Geburtslicht 1zu5.jpg
Sterne gehören zu den Weihnachtssymbolen wie der Weihnachtsbaum und die Krippendarstellungen. Wir umgeben uns mit Sternen in allen Formen und zünden auch gerne Kerzen an, um diese kleinen Lichter in der Dunkelheit wirklich und symbolisch leuchten zu lassen. Das kommt nicht von ungefähr. Selbst in anderen religiösen Traditionen ist das Fest der Wintersonnenwende meist ein Lichterfest. Das ist nicht verwunderlich, denn wenn die Nächte lang sind, hilft am ehesten ein Licht dagegen. Im alten Rom wurde das Fest des Jupiters gefeiert, des Sol Invictus, des unbesiegten Sonnengottes gefeiert. Als das Christentum zur Staatsreligion wurde, wurde dieses Sonnenfest auf Jesus Christus umgedeutet, ist er doch das Licht Gottes, das in die Welt gekommen ist.
In der Autobahnkirche strahlt diese Sonne über der Kippendarstellung an der nördlichen Fensterwand. Emil Wachter gibt uns damit einen wichtigen Hinweis. Das Geschehen in der Heiligen Nacht ist ein Lichtgeschehen, das wir mit Sternen darstellen als Symbole für die Nacht, die durch sie erhellt wird, besser aber mit der Sonne. Die Erzählung von der Heiligen Nacht ist deshalb auch eine Lichtgeschichte. Wir denken dabei an Licht und Wärme, an Ruhe und Behaglichkeit. Die Sonne über der Krippe leuchtet in die Welt, denn Jesus Christus ist dieses Licht für die Welt. Er ist das Licht für die Menschen, das Licht für das Leben schlechthin, das Licht für alles, was ist. So wird die Krippe von der Sonne überstrahlt. Gerade im Winter sehnen wir uns nach diesem Licht und stellen es durch Sterne dar, die in der weißen Winternacht leuchten.
Bilderwelt 174 Lageplan.jpg
Doch damit werden wir Weihnachten nicht gerecht. Weihnachten ist ein helles Leuchten, es geht nicht um romantische schummrige Weihnachten, sondern um das Licht, das schonungslos aufdeckt, was das Leben behindert und gefährdet. Die Geburt Jesu soll in der Welt leuchten. Weihnachten strahlt in der Welt und verändert! Wo es hell ist, da kann es nicht so bleiben wie es ist. Hängen wir an Weihnachten also lieber Sonnen als Sterne auf!
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.