Gottes Name

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Der Prophet trägt seinen Namen voller stolz, weil er den Namen Gottes beinhaltet. »Mein Gott (ist) Jahwe«, so wird der Name Elia übersetzt. IA steht als Kurzform für »Jahwe«, den Namen, den Gott dem Mose im brennenden Dornbusch geoffenbart hat: »Ich bin da«. Eine Name, der gleichzeitig eine Verheißung ausspricht. Im Falle des Propheten wird aus dieser Verheißung eine Verpflichtung und ein Bekenntnis. In einer Zeit, in der in Israel große Unsicherheit herrschte, welche Götter nun verehrt werden sollen, tritt Elia auf. Er steht kompromisslos für den einen Gott ein und sagt mit seinem Namen gleich wofür er kämpft. Das ist eine Botschaft, die unbequem ist, weil eine gängige Praxis in Israel in Frage gestellt wurde. Sie fordert andere heraus, sich ähnlich zu positionieren, denn indem der Name Elia, »Mein Gott ist Jahwe« ausgesprochen wird, schwingt auch die Gegenfrage mit: »Und wer ist dein Gott?«
Heute geht es weniger um die Frage nach der Verehrung der richtigen Götter, sondern darum, ob es Gott überhaupt gibt. Auch für diese Frage der Gegenwart ist der Name des Elia eine Provokation. Denn er sagt klar und eindeutig: »Mein Gott existiert und ich bekenne mich dazu!« Diese Frage treibt uns um. Bewusst oder unbewusst fragen wir nach dem, was unser Leben trägt, weil wir nach einem Sinn suchen. Ist es die höhere Macht, die uns lenkt? Ist es ein übernatürliches Wesen, das in unsere Geschicke eingreift und unser Leben plant? Ist es der Schöpfer, dem wir unser Leben verdanken? Oder ist Gott nur eine Figur für kleine Kinder, die man als Erwachsener nicht mehr braucht? Wenn man so fragt, findet man keine Antwort.
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Aber wir können es mit dem Gottesnamen versuchen: Elia steht für Gott als »Ich bin da« ein. Jesus spricht von Gott als »Abba«, Papa. Welchen Namen gebe ich Gott? Wie würde ich Gott anreden, wenn Gott mir begegnet? Habe ich einen Namen, den ich Gott geben könnte? Diese Frage kann man beantworten, auch wenn man nicht an Gott glaubt. Gott ist immer Ausdruck einer Sehnsucht nach etwas, das uns fehlt. Und diese Sehnsucht können wir leben. Wir drücken sie aus, wenn wir ihr einen Namen geben, auch wenn der dann nicht »Ich bin da« ist.
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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