Für eine friedliche Welt

Bilderwelt 196 ABK Elia-Tuer N - Friedenstaube 1zu5.jpg
Wozu sind Religionen da? In Zeiten, in denen die Macht der Götter schwindet, wenn Menschen ohne Gott auskommen wollen oder können, stellt sich diese Frage unweigerlich. Und sie werden mittlerweile nicht nur von Philosophen gestellt, sondern von vielen gläubigen Menschen angesichts des Leids, das im Namen von Religionen weltweit verursacht wird. Da steht keine Religion der anderen nach. Immer wieder werden Kriege im Namen Gottes, für den reinen und wahren Glauben, für den Macht und Einfluss Gottes ganz gleich auf welche Art und Weise geführt. Mal sind es Waffen, mal Worte, mal unbarmherzige Gesetze, mal gnadenlose Vorschriften, die die Würde und Rechte von Menschen einschränken. Daraus folgern Angst, Not und neuer Hass, der so gefördert wird. Es zeigt sich dann, dass es nicht Gott oder Götter sind, sondern Menschen, die sich auf Systeme und Traditionen berufen, die angeblich gottgewollt sind, aber doch nur als Menschenwerk entstanden sind. Hinter all diesen Gesetzen und Geboten stehen Menschen und ihre jeweiligen Interessen. Haben sich die Religionen nicht selbst ad absurdum geführt? Ja, solche Religionen brauchen wir wirklich nicht.
Der Blick in diese friedlose Welt zeigt uns aber, dass wir Religion brauchen. Nicht darum, um zu beweisen, wer gerettet wird, nicht darum, um zu zeigen, wer Recht hat. Wir brauchen Religionen und ihre Traditionen, damit Menschen eine Orientierung für sich selbst finden.
Bilderwelt 196 Lageplan.jpg
Auch wenn Religionen für viele Kriege verantwortlich sind, ohne Religionen wird es keinen Frieden geben. Viele Kulturen haben die Taube als Friedenssymbol. Ein Tier, das sich kaum wehren kann, das Gefahren hilflos ausgesetzt ist, das aber weite Strecken überwindet und von Menschen zur Kommunikation eingesetzt wurde. Die Friedenstaube an der Elia-Tür der Autobahnkirche erzählt von dieser Kraft. Religionen können Menschen untereinander ins Gespräch bringen, heute auf vielen weltweiten Foren. Das Suchen und Fragen der Religionen bringt Menschen ins Gespräch, für das die Taube steht, schafft Nähe und Verbundenheit. Nutzen wir sie für den Frieden, nicht für den Krieg.
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Aktuelles
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.