Fragen an die Zukunft

Es liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir immer wieder nach vorne blicken und uns der Frage stellen: »Was kommt auf uns zu?« Darauf gibt es keine letztgültige Antwort und alles, was wir bemühen, um die Zukunft vorherzusagen, hochzurechnen oder zu planen, reicht nicht aus, um uns Sicherheit zu geben. Selbst der Blick in die Vergangenheit, aus dem wir vielleicht lernen, wo es gut gegangen ist, reicht nicht. Am Noah-Turm sehen wir einen Menschen, der sich diese Frage stellt. »Wie geht es weiter? Jetzt, da die Flutkatastrophe glücklich überstanden ist, stehen wir vor der neuen Herausforderung, dass wir wieder gestalten müssen. Wie soll das weitergehen? Können wir eine neue Katastrophe verhindern?« Unschlüssig, die Hände mit dem Körper gegen die Wand gepresst, steht er da und weiß nicht weiter. Das Glück über die Rettung währt nicht lange, recht schnell ist der Alltag wieder da. Jetzt müssen wir das Leben in die Hand nehmen und die Zukunft gestalten. Aber in welche Richtung? Wie? Es gehört zum Mensch-Sein dazu, dass man sich Sorgen um die Zukunft macht, sei es die eigene oder die der Kinder. Manchmal lähmt diese Angst. Dann können wir wirklich nichts mehr unternehmen als den Dingen ihren Lauf zu lassen. Doch das ist die schlechteste aller Lösungen, die wir haben. Denn so geben wir alles aus der Hand.
Wir finden keine Antworten auf die Fragen an die Zukunft, wir erleben nur das, was gerade geschieht als Antwort auf das, was war. Wenn wir uns die Frage stellen, wie es denn weitergeht, dann bleiben wir in einem Kreislauf, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wir bleiben in unserem Fragen und in unserer Angst gefangen und werden handlungsunfähig. Am Noah-Turm wird uns eine Lösung aufgezeigt: Gott spricht den Segen über die Schöpfung und den Menschen aus. Was gesegnet ist, kann auf einen guten Ausgang hoffen. Segen ist natürlich kein Allheilmittel, aber er nimmt uns die Angst vor dem, was auf uns zukommt. Ganz gleich, was auch geschieht, Du bist und bleibt gesegnet. »Wie geht es weiter?« Keine Ahnung, aber Du bist gesegnet. Wovor hast Du Angst?
 
 
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Aktuelles
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.