Nimm mich, lass mich

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Da wartet eine große Aufgabe auf dich, die du gerne wahrnehmen würdest. Du bist dir aber nicht sicher, ob du das wirklich tun sollst. Vielleicht traust du es dir doch nicht ganz zu, fühlst dich etwas überfordert und kennst dazu noch jemanden, der oder die das sicherlich besser könnte als du selbst. Aber da ist das Reizvolle, die Herausforderung, vor die du dich gestellt siehst, du fühlt dich geschmeichelt, weil da jemand ist, der dir das alles zutraut. »Soll ich, soll ich nicht?« Diese Frage wird hin und her gewälzt und es gibt keine eindeutige Antwort. Am Elia-Turm sehen wir den Propheten Elia, der mit sich ringt. Er möchte sich dem Anspruch Gottes gerne stellen, weil es ja wichtig ist, für die gute Sache einzutreten. Er hat Angst davor, sich diesem großen Anspruch zu stellen. Er findet keine Antwort auf die Frage: »Soll ich,. Oder soll ich nicht?« Sie begleitet ihn. Schließlich geht er den Weg, den er gehen soll und lässt alles auf sich zukommen. Am Ende hat er seine Aufgabe mit Bravour erfüllt.
Auch wir tun uns schwer, Entscheidungen zu treffen. Manchmal werden solche Fragen in Gebetsform an Gott gerichtet, aber Gott entscheidet ja auch nicht für uns. Wir geben uns das Gefühl, dass Gott es für uns tut und uns auf den Weg stellt. Wenn Gott es von uns verlangt, wenn Gott es uns zutraut, dann können wir die neue Aufgabe übernehmen. Wir lassen uns dann von einer höheren Macht in Dienst nehmen und stellen es in ihre Verantwortung, ob wir genommen werden oder ob der Kelch an uns vorübergeht. Was ist jetzt besser? Selbst zu entscheiden oder die Entscheidung Gott zu überlassen?
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Wahrscheinlich erfordert beides gleichviel Mut. Wenn wir ehrlich sind, dann ist es immer unsere Entscheidung. Es wäre fatal, wenn wir Gott für uns entscheiden ließen, Wir könnten uns ja aus der Verantwortung stehlen, wenn es dann nicht geklappt hat. Andererseits erfordert es viel Mut, sich in die Hände von anderen zu geben. Es setzt eine grundsätzliche Entscheidung voraus. Wir kommen nicht darum herum. Wir müssen Entscheidungen treffen, ohne dass wir wissen, wie es am Ende ausgeht.
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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