Fake News

Informationen und Nachrichten gehören zu den wichtigsten Gütern unserer Zeit. Mit Nachrichten wird gehandelt, wie mit festen Waren. Da ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Nachrichten auch wahr sind und ihre Botschaft stimmt. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Durch unterschiedliche Bewertungen und Deutungen, durch manipulierte Fakten und fehlende Recherche wird der Wahrheitsgehalt vieler Nachrichten in Frage gestellt. Sie werden als Fake News bezeichnet. Dieser Begriff wird dann je nach Lager einander gegenseitig vorgeworfen. Jeder spricht der anderen Seite die Wahrheit ab! Welcher Nachricht kann ich noch glauben, welcher Botschaft vertrauen? Ein wichtiges Kriterium ist das Medium, mit dem ich mich informiere und aus dem ich die Botschaft vernehme. 
Wie sieht das jetzt bei der frohen Botschaft aus? Unter welchen Voraussetzungen kann ich dem Evangelium trauen? Es sind sicherlich andere Kriterien, die hier angelegt werden. Hier geht es um die Lebensbedeutung und die innere Bewertung,. Es ist auf jeden Fall nicht das argumentative Überzeugen ausschlaggebend. Mit der Überprüfbarkeit der Fakten wird es auch schwierig. Es geht vielmehr um die Lebenshilfe, die ich dabei erhalte. Und ganz wichtig ist die Quelle, die ich anführen kann. Ist es Gott, von dem ich diese Nachricht erhalten habe? Spricht die Botin, die mir davon berichtet, mit göttlicher Autorität? Steht der Ort, an dem ich davon höre, für die Integrität der Botschaft. Emil Wachter zeigt in der Westseite der Fenster die Stimme, die aus dem Tempel schallt. In der Apokalypse ist es die Stimme, die aus dem Tempel ertönt und die die Menschen entweder in Schrecken versetzt oder ihnen Vertrauen und Zuversicht gibt. 
Heute hören wir diese Stimmen, die aus dem Tempel oder aus den Kirchen ertönen, kaum noch. Wenn sie doch zu hören sind, dann wissen wir nicht, ob sie für unser Leben eine Bedeutung haben oder nicht. Es sind aber auch zu viele ganz unterschiedliche Stimmen, die auf uns einströmen, so dass wir uns schwer tun, ihre Quelle als vertrauenswürdig zu beweisen. Das einzige, was dann noch hilft, ist die eigene Erfahrung und das Gefühl für das, was für uns richtig ist und uns gut tut. Können wir unserem inneren Ohr trauen?
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Norbert Kasper

Pastoralreferent

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Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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