Fake News

Informationen und Nachrichten gehören zu den wichtigsten Gütern unserer Zeit. Mit Nachrichten wird gehandelt, wie mit festen Waren. Da ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Nachrichten auch wahr sind und ihre Botschaft stimmt. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Durch unterschiedliche Bewertungen und Deutungen, durch manipulierte Fakten und fehlende Recherche wird der Wahrheitsgehalt vieler Nachrichten in Frage gestellt. Sie werden als Fake News bezeichnet. Dieser Begriff wird dann je nach Lager einander gegenseitig vorgeworfen. Jeder spricht der anderen Seite die Wahrheit ab! Welcher Nachricht kann ich noch glauben, welcher Botschaft vertrauen? Ein wichtiges Kriterium ist das Medium, mit dem ich mich informiere und aus dem ich die Botschaft vernehme. 
Wie sieht das jetzt bei der frohen Botschaft aus? Unter welchen Voraussetzungen kann ich dem Evangelium trauen? Es sind sicherlich andere Kriterien, die hier angelegt werden. Hier geht es um die Lebensbedeutung und die innere Bewertung,. Es ist auf jeden Fall nicht das argumentative Überzeugen ausschlaggebend. Mit der Überprüfbarkeit der Fakten wird es auch schwierig. Es geht vielmehr um die Lebenshilfe, die ich dabei erhalte. Und ganz wichtig ist die Quelle, die ich anführen kann. Ist es Gott, von dem ich diese Nachricht erhalten habe? Spricht die Botin, die mir davon berichtet, mit göttlicher Autorität? Steht der Ort, an dem ich davon höre, für die Integrität der Botschaft. Emil Wachter zeigt in der Westseite der Fenster die Stimme, die aus dem Tempel schallt. In der Apokalypse ist es die Stimme, die aus dem Tempel ertönt und die die Menschen entweder in Schrecken versetzt oder ihnen Vertrauen und Zuversicht gibt. 
Heute hören wir diese Stimmen, die aus dem Tempel oder aus den Kirchen ertönen, kaum noch. Wenn sie doch zu hören sind, dann wissen wir nicht, ob sie für unser Leben eine Bedeutung haben oder nicht. Es sind aber auch zu viele ganz unterschiedliche Stimmen, die auf uns einströmen, so dass wir uns schwer tun, ihre Quelle als vertrauenswürdig zu beweisen. Das einzige, was dann noch hilft, ist die eigene Erfahrung und das Gefühl für das, was für uns richtig ist und uns gut tut. Können wir unserem inneren Ohr trauen?
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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