Weg mit dem!

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Man muss schon sehr genau hinschauen, um das dunkelgrüne Auto im südlichen Fenster der Autobahnkirche zu entdecken. Die Scheinwerfer leuchten in die Dunkelheit, aber das andere sieht man fast nicht. Es ist das Fahrzeug der Gestapo, der Staatssicherheit, des Geheimdienstes oder anderer Organisationen, die das helle Tageslicht scheuen. Ihnen fallen Menschen zum Opfer fallen. Sie werden heimlich abtransportiert. Und auf diese Heimlichkeit wird größter Wert gelegt. Es könnte ja Reaktionen der Solidarität provozieren, vor allem werden Fragen gestellt, die schwer zu beantworten sind. Und je heimlicher, umso mehr Angst wird geschürt. 
Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass unsere Technik dabei hilft, Menschen möglichst unauffällig verschwinden zu lassen: Die dunklen Fahrzeuge, die in der Nacht vorfahren, wenn andere schlafen. Die Menschen in langen Ledermänteln und breitkrempigen Hüten, die alle individuellen Gesichtszüge und Körperformen verbergen. Die Opfer, die verhaftet werden, wenn niemand es mitbekommt. Die Menschen, die ganz plötzlich verschwunden sind. Für all das steht dieses fast unsichtbare Fahrzeug. Es ist das anonyme Zeichen für eine diktatorische Staatsmacht, die sich der unliebsamen Kritiker heimlich entledigt. Es ist ein Zeichen der Unterdrückung, so dass man sich, wenn sie auftauchen, abwendet und hofft, dass man selbst ungeschoren davon kommt.
Gerade hier sind wir gefragt. Es ist die Wachsamkeit, die verhindert, dass Menschen heimlich verschwinden. Je mehr Menschen beseitigt werden, umso schwieriger ist es, Widerstand zu leisten. Je mehr wir bemerken und je mehr wir öffentlich machen, um so 
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weniger Menschen werden weggeschafft und heimlich weggesperrt, gefoltert und getötet. Wir leben hier bei uns in einigermaßen sicheren Verhältnissen, aber weltweit sieht das anders aus. Wir erfahren immer wieder von Menschen, die abgeholt wurden, die verschwunden sind, von denen man bestenfalls noch Überreste findet, wenn überhaupt. Hier sind wir gefragt. Die Fahrzeuge, die nachts kommen und heimlich wieder abfahren, müssen verhindert werden! Es darf nicht mehr so sein, dass Menschen einfach so weggebracht und entsorgt werden, wenn sie missliebig sind. Es ist in unser aller Interesse. Sind wir so mutig und helfen mit?
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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