Gott genießt Gastfreundschaft

Bilderwelt 318 ABK Krypta W - Gott geniesst Gastfreundschaft 1zu5.jpg
Im Buch Genesis wird auf fast schon lustige Weise beschrieben, wie Abraham von Gott Besuch erhält und wie Abraham zur Gastfreundschaft einlädt: »Abraham wohnte bei den Eichen von Mamre. Dort erschien ihm der Herr. Abraham saß gerade in der Mittagshitze am Eingang seines Zeltes. Als er aufblickte, sah er wenige Schritte vor sich drei Männer stehen. Sofort sprang er auf, warf sich vor ihnen nieder und sagte: ›Mein Herr, wenn ich Gnade vor dir gefunden habe, dann geh nicht hier vorüber. Ich stehe dir zu Diensten! Man wird euch sogleich Wasser bringen. Ihr könnt euch die Füße waschen und es euch unter dem Baum bequem machen. Ich will inzwischen eine kleine Erfrischung holen, damit ihr euch stärken und dann euren Weg fortsetzen könnt. Wozu sonst seid ihr bei eurem Diener vorbeigekommen?‹ ›Es ist gut‹, sagten die Männer. ›Tu, was du vorhast!‹ Abraham lief sogleich ins Zelt und sagte zu Sara: ›Schnell, nimm drei Backschüsseln von deinem feinsten Mehl, mach einen Teig und backe Fladenbrot!‹ Dann lief er zum Vieh, suchte ein schönes, gesundes Kalb aus und befahl dem Knecht, es zuzubereiten. Er holte süße und saure Milch, nahm das gekochte Fleisch und trug alles hinaus unter den Baum. Mit eigener Hand bediente er seine Gäste und stand dabei, während sie aßen.« (Genesis 18,1-8, Übersetzung Gute Nachricht) Die drei Männer, die Abraham besuchen werden umsorgt, er achtet darauf, dass ihnen nichts fehlt. 
Bilderwelt 318 Lageplan.jpg
Er hat gleich erkannt, dass in diesen drei Personen Gott zu ihm kommt. Jetzt tischt er auf, was er zu bieten hat. Da er weiß, wer bei ihm ist, wirft er sich auf den Boden und tut alles, was die Gastfreundschaft gebietet. Er ist ein guter Gastgeber, er weiß, was sich gehört. Hätte er das auch bei einem x-beliebigen Fremden getan? Der Ehrenkodex im Orient legt das nahe. Doch wenn wir diese Frage uns stellen, wie sähe unser Handeln aus. Können wir so gastfreundlich wie Abraham sein? Wenn wir wüssten, dass es Gott wäre, der zu uns kommt, ist das wohl keine Frage. Und sonst? Wir wissen es nicht, wer uns jeweils besucht. Vielleicht können wir so handeln, als würde in jedem Menschen, der zu uns kommt, Gott sich bei uns einladen und auf unsere Gastfreundschaft hoffen! 
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Dazugehören

Wenn Abraham alle Menschen als Stammvater umfasst, kommt eine Botschaft heraus, wie sie besser nicht formuliert werden kann. Sie zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Beim Propheten Jesaja hört sie sich so an: »18b Der HERR sagt: »Die Zeit kommt, dass ich die Menschen aller Völker und Sprachen versammle. Sie alle werden zu mir kommen und meine Herrlichkeit sehen. 19 Ich werde ein Zeichen unter ihnen aufrichten und Boten zu ihnen senden – Menschen aus allen Völkern, die sich mir angeschlossen haben. Zu den fernsten Küsten sende ich meine Boten, nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Unter den Völkern, die noch nichts von mir gehört und meine herrlichen Taten nicht gesehen haben, sollen sie meinen Ruhm bekannt machen. 20 Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN – so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. « (Jesaja 66,18b-20, Übersetzung Gute Nachricht).
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation
Di. 06.10.2026
Kontemplation
Di. 13.10.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.