Gott genießt Gastfreundschaft

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Im Buch Genesis wird auf fast schon lustige Weise beschrieben, wie Abraham von Gott Besuch erhält und wie Abraham zur Gastfreundschaft einlädt: »Abraham wohnte bei den Eichen von Mamre. Dort erschien ihm der Herr. Abraham saß gerade in der Mittagshitze am Eingang seines Zeltes. Als er aufblickte, sah er wenige Schritte vor sich drei Männer stehen. Sofort sprang er auf, warf sich vor ihnen nieder und sagte: ›Mein Herr, wenn ich Gnade vor dir gefunden habe, dann geh nicht hier vorüber. Ich stehe dir zu Diensten! Man wird euch sogleich Wasser bringen. Ihr könnt euch die Füße waschen und es euch unter dem Baum bequem machen. Ich will inzwischen eine kleine Erfrischung holen, damit ihr euch stärken und dann euren Weg fortsetzen könnt. Wozu sonst seid ihr bei eurem Diener vorbeigekommen?‹ ›Es ist gut‹, sagten die Männer. ›Tu, was du vorhast!‹ Abraham lief sogleich ins Zelt und sagte zu Sara: ›Schnell, nimm drei Backschüsseln von deinem feinsten Mehl, mach einen Teig und backe Fladenbrot!‹ Dann lief er zum Vieh, suchte ein schönes, gesundes Kalb aus und befahl dem Knecht, es zuzubereiten. Er holte süße und saure Milch, nahm das gekochte Fleisch und trug alles hinaus unter den Baum. Mit eigener Hand bediente er seine Gäste und stand dabei, während sie aßen.« (Genesis 18,1-8, Übersetzung Gute Nachricht) Die drei Männer, die Abraham besuchen werden umsorgt, er achtet darauf, dass ihnen nichts fehlt. 
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Er hat gleich erkannt, dass in diesen drei Personen Gott zu ihm kommt. Jetzt tischt er auf, was er zu bieten hat. Da er weiß, wer bei ihm ist, wirft er sich auf den Boden und tut alles, was die Gastfreundschaft gebietet. Er ist ein guter Gastgeber, er weiß, was sich gehört. Hätte er das auch bei einem x-beliebigen Fremden getan? Der Ehrenkodex im Orient legt das nahe. Doch wenn wir diese Frage uns stellen, wie sähe unser Handeln aus. Können wir so gastfreundlich wie Abraham sein? Wenn wir wüssten, dass es Gott wäre, der zu uns kommt, ist das wohl keine Frage. Und sonst? Wir wissen es nicht, wer uns jeweils besucht. Vielleicht können wir so handeln, als würde in jedem Menschen, der zu uns kommt, Gott sich bei uns einladen und auf unsere Gastfreundschaft hoffen! 
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Schlangenzauber

Wie ringt man einem störrischen Pharao Zugeständnisse für das eigene unterdrückte Volk ab? Mose und Aaron versuchen es mit verschiedenen Mitteln und dringen mit Vernunft nicht zum verstockten Herz des Pharaos durch. Sie wenden also einen Zaubertrick an. Es ist lediglich ein kleines Vorspiel, für all das, was noch kommen soll. Und es macht Eindruck, besonders wenn sich Magier miteinander messen:
»8 Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 9 »Wenn euch der Pharao auffordert, euch durch ein Wunder auszuweisen, dann sagst du, Mose, zu Aaron: ›Nimm deinen Stock und wirf ihn vor dem Pharao auf den Boden!‹ Dann wird er zu einer Schlange werden.« 10 Mose und Aaron gingen zum Pharao und taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Aaron warf seinen Stock vor dem Pharao und seinen Ministern auf den Boden und er wurde zur Schlange. 11 Aber der Pharao rief seine Magier und Beschwörer, und sie vollbrachten mit ihren Zauberkünsten dasselbe. 12 Jeder von ihnen warf seinen Stock auf den Boden und er wurde zu einer Schlange. Doch Aarons Stock verschlang die Stöcke der Ägypter. 13 Trotzdem blieb der Pharao starrsinnig und schlug ihre Forderung ab, genau wie der HERR es vorausgesagt hatte.« (Exodus 7,8-13, Übersetzung Gute Nachricht)
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