Handlungsfähig

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Der Wunsch eines jedes Menschen ist es, so lange wie möglich handlungsfähig zu bleiben und so wenig wie nötig auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein. Wenn man erst einmal seine Hände nicht mehr gebrauchen kann, zeitweilig oder auf Dauer, weiß man, wie schwierig das auszuhalten ist. Handlungsfähigkeit gehört zu den wichtigsten Errungenschaften unserer Kultur. Ihr opfern wir so manches und nehmen viel in Kauf, damit es so bleibt. Ob das jetzt in der Vorsorge ist oder in therapeutischen Prozessen, immer wieder geht es darum, möglichst schnell und umfassend wieder ins Handeln zu kommen. Wir machen dies nicht nur sinnbildlich an der Hand fest, denn mit den Händen beweisen wir unsere Handlungsfähigkeit. Auch das Gegenteil kennen wir, und auch da sind die Hände im Spiel. Wenn man die Hände in den Schoß legt, dann möchte man freiwillig nichts mehr tun. Wenn einem die Hände gebunden sind, dann ist man gezwungen, nichts mehr zu tun. Eine Möglichkeit, zumindest nicht tatkräftig die Handlungsfähigkeit zu beweisen, ist es, die Hände zu falten und zu beten. Hier gibt man der Hoffnung Ausdruck, dass jemand anderes das Handeln an sich reißt. 
Die Hand am Elia-Turm der Autobahnkirche scheint all das auszudrücken. Es ist eine einzelne Hand, die auf eine andere Hand angewiesen ist. 
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Es ist eine Hand, die sich nach oben reckt, es ist eine Hand, die noch nicht gebunden ist, die sich noch frei bewegen kann. Es ist eine Hand, der die andere Hand fehlt, dass sie gefaltet werden kann. Eine freie Hand, der noch alle Möglichkeiten offenstehen. Es ist eine Hand, die im wahrsten Sinn des Wortes voll handlungsfähig ist. Glücklich der Mensch, dem das gegeben ist. Das ist eine Hilfe, die wir annehmen können und auf die wir vertrauen können. Elia macht es vor, er zeigt seine Hand. Und wo ist deine?
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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