Was Propheten zu sagen haben

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Ein nachdenklicher Mensch, den wir an der Südseite des Elia-Turmes sehen. Es ist einer, der vom Propheten angesprochen wurde und jetzt auf der Suche nach der richtigen Antwort ist. Vorher hat er aber auch zu klären, ob dieser Prophet glaubwürdig ist und er seinen Worten trauen kann. Wir haben heute ein von der Bibel geprägtes Bild von Propheten. Wir sehen in ihnen diejenigen, die das Wort Gottes verkünden, die den Menschen und vor allem den Herrschenden ins Gewissen reden und für die gerechte Sache eintreten. Doch es gibt auch andere Propheten, denen wir nicht so leicht Glauben schenken. Am jüdischen Königshof gab es die sogenannten Hofpropheten, die vom König bezahlt wurden, um den Willen Gottes zu erraten und die Zukunft vorherzusagen. Ob deren Aussagen wirklich immer glaubwürdig waren oder nicht den eigenen Interessen gedient haben? »Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!« sagt das Sprichwort. Und es gibt die Propheten, die die Zukunft vorhersagen sollen, die einem Orakel gleich den Willen Gottes auslegen und den eigenen Unternehmungen einen guten Ausgang bestimmen sollen. Zu diesen gehören die Endzeitpropheten, die erbarmungslos den Untergang der Welt und allen Lebens prophezeien, die Vorhersagen darüber treffen, was mit den Menschen geschehen wird. 
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Einige dieser Propheten setzen auf die Einsicht derer, die ihr Leben neu bedenken, andere sehen nur den nahenden Untergang voraus, vor dem wir nur Angst haben müssen, aus dem es aber keine Rettung mehr gibt. Höchstens eine Erlösung nach dem Tod. Welche Botschaft ist jetzt die richtige? Jede Zeit hatte ihre eigenen Propheten und jede Zeit musste  ihre Antworten auf ihre Botschaft finden. So verändert sich die Botschaft der Propheten, es rücken andere Schwerpunkte in den Fokus, ihre Botschaft kann  je nach Zeit anders ausgelegt werden. Was zählt jetzt? Das, was wir im Gespräch miteinander für unsere Zeit herausfinden, denn Propheten sind nie eindeutig!
Ansprechpartner

Norbert Kasper

Pastoralreferent

Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Faszinierend

Die beiden Brüder Jakobus und Johannes stehen da, mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen. Sie können ihren Sinnen gerade nicht trauen. Sie verstehen nicht, was sie soeben erleben. Sie sind zusammen mit Petrus und Jesus auf den Berg Tabor gestiegen, ein mühsamer und beschwerlicher Weg. Jesus wird vor ihren Augen in eine strahlende Gestalt verwandelt und trägt herrliche weiße Kleide. Neben ihm tauchen zwei Männer auf, von denen sie sofort wissen, dass es Mose und Elia sind. Jesus unterhält sich mit ihnen, bis eine Stimmer ertönt: »Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« Plötzlich ist alles vorbei, Mose und Elia sind verschwunden, Jesus steht wieder ganz einfach vor ihnen, auch das herrliche Strahlen ist nicht mehr. Ihre erste Reaktion ist, für immer an dem Ort zu bleiben, das Erlebte festzuhalten und drei Hütten zu bauen, was sie dann natürlich nicht tun, denn sie machen sich wieder an den Abstiegt vom Berg Tabor.
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