Das Gehör ist wohl unser zweitwichtigstes Sinnesorgan. Wir nehmen vieles mit den Ohren wahr. Geräusche von außen dringen an unser Ohr, aber auch Botschaften. Diese werden über Sprache vermittelt, über Musik und ganz bestimmte Töne, deren Bedeutung wir kennen. All diese Laute wurden mit einem besonderen Grund erzeugt: Sie wollen jemanden ansprechen, sie haben einen gewissen Anspruch. Das kann der Anspruch von Warnung vor einer Gefahr sein, die sachliche Mitteilung einer Nachricht oder die Botschaft von etwas, das uns möglicherweise im Herzen berührt. Je gewichtiger diese Worte sind, umso anspruchsvoller sind sie. Das gilt wohl nicht für Warnungen und auch nicht unbedingt für sachliche Nachrichten. Aber Botschaften können voller Anspruch sein, so dass wir sie beim ersten Hören gar nicht in all ihren Dimensionen erfassen können. Je anspruchsvoller, je höher der Anspruch ist, der erhoben wird, umso mehr müssen wir uns mit diesen Botschaften beschäftigen.
Da wird im wahrsten Sinne des Wortes ein Anspruch erhoben: Wir sind angesprochen und gleichzeitig wird etwas von uns erwartet, nicht nur dass wir uns mit dem Gehörten auseinander setzen, sondern unter Umständen auch praktische Konsequenzen aus dem Gehörten ziehen. Das geschriebene Wort erhebt diesen Anspruch, das, was wir in einer Rede hören ebenso. Die christliche Botschaft erhebt diesen Anspruch, und legitimiert diesen sogar dadurch, dass sie sich ihres göttlichen Ursprungs gewiss ist. Dadurch erlangt sie große Verbindlichkeit, sie wird sehr anspruchsvoll. Und wenn sie das ist, dann sind wir lange damit nicht fertig, ja wir haben ein Leben lang daran zu kauen. Am Ambo in der Autobahnkirche sehen wir einen Menschen, der sich bewusst diesem Anspruch durch das Wort Gottes aussetzt. Er hört nicht nur, nein, er hört konzentriert zu und möchte keine Silbe, die gesprochen wird, verpassen. Er nimmt seine Hand zu Hilfe, um ja alles, was zu ihm gesprochen wird, zu hören. Der Anspruch ist praktisch, ich muss es jetzt hören, ich werde jetzt angesprochen, in dieser Situation von Gottes Wort. Und das ist anspruchsvoll, nicht nur im Hören, sondern auch im Umsetzen.
Da wird im wahrsten Sinne des Wortes ein Anspruch erhoben: Wir sind angesprochen und gleichzeitig wird etwas von uns erwartet, nicht nur dass wir uns mit dem Gehörten auseinander setzen, sondern unter Umständen auch praktische Konsequenzen aus dem Gehörten ziehen. Das geschriebene Wort erhebt diesen Anspruch, das, was wir in einer Rede hören ebenso. Die christliche Botschaft erhebt diesen Anspruch, und legitimiert diesen sogar dadurch, dass sie sich ihres göttlichen Ursprungs gewiss ist. Dadurch erlangt sie große Verbindlichkeit, sie wird sehr anspruchsvoll. Und wenn sie das ist, dann sind wir lange damit nicht fertig, ja wir haben ein Leben lang daran zu kauen. Am Ambo in der Autobahnkirche sehen wir einen Menschen, der sich bewusst diesem Anspruch durch das Wort Gottes aussetzt. Er hört nicht nur, nein, er hört konzentriert zu und möchte keine Silbe, die gesprochen wird, verpassen. Er nimmt seine Hand zu Hilfe, um ja alles, was zu ihm gesprochen wird, zu hören. Der Anspruch ist praktisch, ich muss es jetzt hören, ich werde jetzt angesprochen, in dieser Situation von Gottes Wort. Und das ist anspruchsvoll, nicht nur im Hören, sondern auch im Umsetzen.











