Wie kann man das Evangelium, die frohe Botschaft, darstellen? Einen außergewöhnlichen und gelungenen Versuch sehen wir an der Christophorus-Stele in der Autobahnkirche: Ein Vogel mit einer Blume im Schnabel! Da fällt einem sofort das Lied: »Kommt ein Vogel geflogen.« ein. Im Volkslied hat der Vogel einen Zettel mit einem Gruß im Schnabel, hier ist es eine Blume, nicht minder schön und anrührend. Der Ort mit der Christophorus-Stele ist Teil dieser Botschaft. Christophorus ist der Schutzpatron der Reisenden, die Autobahnkirche steht unter seinem Patronat. Im Lied werden Grüße von einer Liebsten übermittelt, die Geliebte, die in der Ferne weilt, hält die Verbindung zu ihrem Partner aufrecht und mit Hilfe des Vogels gelingt das auch. Was liegt da näher, als sich noch einmal des Vogels für einen Gruß zu bedienen? Nur was ist jetzt die Botschaft?
Wenn man auf Reisen unterwegs ist, dann ist es gut, die Verbindung zu seinen Lieben zu halten und hin und wieder eine Nachricht zu hinterlassen, dass es gut geht, darüber, was man erlebt und gesehen hat, was einen beschäftigt. So hält man einander auf dem Laufenden. In der Zeit mit sozialen Medien kann man das in Echtzeit erledigen, die aktuelle Statusmeldung ist im gleichen Augenblick beim Gegenüber. Bei diesen Botschaften geht es selten um Weltbewegendes, oft sind es kleine Alltäglichkeiten, mit denen die Verbindung untereinander gehalten wird. Mit dem Gruß an der Christophorus-Stele ist es wohl ähnlich, und es gibt doch einen tieferen Grund. Die Autobahnkirche wird als Ort aufgesucht, an dem man sich dafür bedankt, was alles geschehen ist. Das ist der Bezug zu den Erlebnissen einer Reise. Dann ist da aber auch der Wunsch, weiterhin behütet zu sein, dass die Reise gut und sicher weitergeht. Das haben wir natürlich nicht in der Hand und können höchstens darauf hoffen, dass es gut ausgeht. Für diese Sehnsucht steht der Vogel mit der Blume im Schnabel. Vertrau darauf, dass es gut weitergeht, denn du bist in Gottes Hand geborgen. Das ist die frohe Botschaft, die der Vogel überbringt. Unsere Aufgabe besteht darin, sie uns zu eigen zu machen. Hab keine Angst, es ist gut!
Wenn man auf Reisen unterwegs ist, dann ist es gut, die Verbindung zu seinen Lieben zu halten und hin und wieder eine Nachricht zu hinterlassen, dass es gut geht, darüber, was man erlebt und gesehen hat, was einen beschäftigt. So hält man einander auf dem Laufenden. In der Zeit mit sozialen Medien kann man das in Echtzeit erledigen, die aktuelle Statusmeldung ist im gleichen Augenblick beim Gegenüber. Bei diesen Botschaften geht es selten um Weltbewegendes, oft sind es kleine Alltäglichkeiten, mit denen die Verbindung untereinander gehalten wird. Mit dem Gruß an der Christophorus-Stele ist es wohl ähnlich, und es gibt doch einen tieferen Grund. Die Autobahnkirche wird als Ort aufgesucht, an dem man sich dafür bedankt, was alles geschehen ist. Das ist der Bezug zu den Erlebnissen einer Reise. Dann ist da aber auch der Wunsch, weiterhin behütet zu sein, dass die Reise gut und sicher weitergeht. Das haben wir natürlich nicht in der Hand und können höchstens darauf hoffen, dass es gut ausgeht. Für diese Sehnsucht steht der Vogel mit der Blume im Schnabel. Vertrau darauf, dass es gut weitergeht, denn du bist in Gottes Hand geborgen. Das ist die frohe Botschaft, die der Vogel überbringt. Unsere Aufgabe besteht darin, sie uns zu eigen zu machen. Hab keine Angst, es ist gut!











