Wenn wir auf unserer Kleidung einen Blutfleck haben, dann sind wir natürlich nicht sehr erfreut. Einmal davon abgesehen, dass es schwer zu reinigen ist, gibt es irgendwo eine Verletzung, sei es am eigenen Körper oder bei jemand anders. In kriminaltechnischen Untersuchungen ist eine Blutspur auf der Kleidung oft ein Hinweis auf die Täterschaft. Wer so gezeichnet ist, dem helfen auch Unschuldsbeteuerungen nicht. Zumindest die Anwesenheit am oder eine Verbindung zum Tatort ist bewiesen. Wenn die Blutspur sichtbar ist, ist es zu spät, um nach Ausflüchten zu suchen, die (Mit-)Schuld liegt auf der Hand. Zudem wissen wir ja auch, dass Blut ein »ganz besonderer Saft« ist, wie Mephistopheles im Faust bemerkt. Es ist ja der Teufel, der in Märchen und Legenden seine Verträge mit Blut unterschreiben lässt.
In den Fenstern im Passionszyklus in der Autobahnkirche sehen wir den Blutfleck auf dem Gewand des Pilatus. Er wäscht seine Hände in Unschuld und bemerkt wohl nicht, dass sein Gewand schon längst besudelt ist. Er hat sich bereits schuldig gemacht, seine Unschuldsbeteuerungen helfen ihm nicht. Selbst wenn er noch so gründlich seine Hände wäscht, er wird die Beteiligung am Tod Jesu nicht los. Er ist mit dessen Blut gezeichnet und somit als Mittäter erkennbar. Er ist als Mensch gezeichnet und muss sich dafür verantworten, ob er dazu bereit ist oder nicht. Die Geschichte hat das Urteil über Pilatus schon längst gesprochen. Er hat sich in seiner Zeit als Statthalter in Judäa öfters die Hände schmutzig gemacht und, soweit wir aus den Quellen wissen, mit eiserner Hand ein blutiges Regiment geführt.
Das Blut Jesu, das an seinem Gewand klebt ist für uns ein mahnendes Zeichen. Es erinnert uns daran, dass jedes Leben wertvoll ist, der Lebenssaft, der in unseren Adern fließt, ist lebensnotwendig und verbindet uns miteinander. Es sagt uns auch, dass jeder Tropfen, der unschuldig vergossen wird, nicht vergessen werden soll. Wie auf dem Gewand des Pilatus soll er immer sichtbar bleiben. Unsere Aufgabe kann es dann sein, dass wir unschuldig vergossenes Blut immer wieder in Erinnerung rufen.
In den Fenstern im Passionszyklus in der Autobahnkirche sehen wir den Blutfleck auf dem Gewand des Pilatus. Er wäscht seine Hände in Unschuld und bemerkt wohl nicht, dass sein Gewand schon längst besudelt ist. Er hat sich bereits schuldig gemacht, seine Unschuldsbeteuerungen helfen ihm nicht. Selbst wenn er noch so gründlich seine Hände wäscht, er wird die Beteiligung am Tod Jesu nicht los. Er ist mit dessen Blut gezeichnet und somit als Mittäter erkennbar. Er ist als Mensch gezeichnet und muss sich dafür verantworten, ob er dazu bereit ist oder nicht. Die Geschichte hat das Urteil über Pilatus schon längst gesprochen. Er hat sich in seiner Zeit als Statthalter in Judäa öfters die Hände schmutzig gemacht und, soweit wir aus den Quellen wissen, mit eiserner Hand ein blutiges Regiment geführt.
Das Blut Jesu, das an seinem Gewand klebt ist für uns ein mahnendes Zeichen. Es erinnert uns daran, dass jedes Leben wertvoll ist, der Lebenssaft, der in unseren Adern fließt, ist lebensnotwendig und verbindet uns miteinander. Es sagt uns auch, dass jeder Tropfen, der unschuldig vergossen wird, nicht vergessen werden soll. Wie auf dem Gewand des Pilatus soll er immer sichtbar bleiben. Unsere Aufgabe kann es dann sein, dass wir unschuldig vergossenes Blut immer wieder in Erinnerung rufen.











