So sehen Menschen aus, die von sich überzeugt sind. Profiliert, mit einem ausdrucksstarken Gesicht, ihre Standfestigkeit und Meinungsstärke ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Um wen es sich handelt, ist nicht erkennbar, aber es muss ein führender Vertreter seines Volkes sein, einer, der Bescheid weiß und der etwas zu sagen hat. Seine Haartracht lässt auf einen besonderen Berufsstand schließen, er ist mit all seiner Autorität sichtbar für seine Mitmenschen. Er ist aus der Masse hervorgehoben. Es könnte ein Schriftgelehrter sein, wie sie in der Heiligen Schrift öfters beschrieben werden.
Er ist ein Vertreter der vorherrschenden Religion. Natürlich hat er Einfluss und kennt seine Rechte und Pflichten. Er kennt sie so gut, dass er sie anderen vorschreiben und deren Einhaltung kontrollieren kann. Er ist gebildet, er kann lesen und schreiben, was ihn zu der damaligen Zeit schon aus der Masse hervorhebt. Er macht alles richtig und sieht sich selbst über allen anderen Menschen stehen. Er tritt arrogant und selbstzufrieden auf, er hat die Erlösung schon so gut wie sicher in der Tasche, weil er die Gebote kennt und buchstabengetreu befolgt. Er ist fest eingebunden in ein gesellschaftliches System und steht in der Hierarchie weit oben. Diesen Stand verteidigt er deshalb auch mit allen Mitteln und bestraft jeden Versuch, der seine Stellung gefährdet.
Das ist eine Karikatur eines Schriftgelehrten, aber als solche treten sie in der Heiligen Schrift immer wieder auf, besonders als Gegner Jesu. Sie versuchen immer wieder, Jesus in die Enge zu treiben und suchen nach Gründen, um ihn mundtot zu machen. Er gefährdet ihre einzigartige Stellung beim Volk. Durch diese Verzerrung in der Heiligen Schrift wurde auch ein Schimpfwort aus ihrem Stand gemacht: »Pharisäer«. Als Gegner der ersten Christen in Palästina bleibt an ihnen kein gutes Haar, auch wenn sie der Botschaft Jesu sehr nahe standen. Man sollte nicht generell über einen Berufsstand urteilen, wenn einzelne Vertreterinnen und Vertreter nicht den Standards entsprechen, die sie selbst an sich und an andere anlegen. Auch hier gilt: Betrachtet den einzelnen Menschen und beurteilt ihn an dem, was er oder sie tut.
Er ist ein Vertreter der vorherrschenden Religion. Natürlich hat er Einfluss und kennt seine Rechte und Pflichten. Er kennt sie so gut, dass er sie anderen vorschreiben und deren Einhaltung kontrollieren kann. Er ist gebildet, er kann lesen und schreiben, was ihn zu der damaligen Zeit schon aus der Masse hervorhebt. Er macht alles richtig und sieht sich selbst über allen anderen Menschen stehen. Er tritt arrogant und selbstzufrieden auf, er hat die Erlösung schon so gut wie sicher in der Tasche, weil er die Gebote kennt und buchstabengetreu befolgt. Er ist fest eingebunden in ein gesellschaftliches System und steht in der Hierarchie weit oben. Diesen Stand verteidigt er deshalb auch mit allen Mitteln und bestraft jeden Versuch, der seine Stellung gefährdet.
Das ist eine Karikatur eines Schriftgelehrten, aber als solche treten sie in der Heiligen Schrift immer wieder auf, besonders als Gegner Jesu. Sie versuchen immer wieder, Jesus in die Enge zu treiben und suchen nach Gründen, um ihn mundtot zu machen. Er gefährdet ihre einzigartige Stellung beim Volk. Durch diese Verzerrung in der Heiligen Schrift wurde auch ein Schimpfwort aus ihrem Stand gemacht: »Pharisäer«. Als Gegner der ersten Christen in Palästina bleibt an ihnen kein gutes Haar, auch wenn sie der Botschaft Jesu sehr nahe standen. Man sollte nicht generell über einen Berufsstand urteilen, wenn einzelne Vertreterinnen und Vertreter nicht den Standards entsprechen, die sie selbst an sich und an andere anlegen. Auch hier gilt: Betrachtet den einzelnen Menschen und beurteilt ihn an dem, was er oder sie tut.











