Weltherrschaft

Macht zu haben gehört zu den größten Versuchungen, denen wir Menschen ausgesetzt sind. Auch Jesus war davor nicht gefeit. Die dritte Versuchung in der Zeit seines Wüstenaufenthalts zeugt davon: »8 Zuletzt führte der Teufel Jesus auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt in ihrer Größe und Pracht 9 und sagte: ›Dies alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.‹ 10 Da sagte Jesus: ›Weg mit dir, Satan! In den Heiligen Schriften heißt es: 'Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst.'‹« (Matthäus 4,8-10, Übersetzung Gute Nachricht) Jesus wehrt sich durch einen Rückgriff auf seine religiöse Tradition gegen das Ansinnen des Satans und widersteht dieser Versuchung. Er überlasst es Gott allein, allmächtig zu sein und wehrt sich gegen jeden eigenen Machtanspruch.
Nun ist es ja nicht generell schlecht, Macht zu haben und auszuüben, aber es birgt immer eine Gefahr. Zuviel Macht, gar die Weltherrschaft ist doch gefährlich, weil es keine Grenzen gibt. Wer viel Macht hat, will noch mehr, um sich diese Macht zu sichern. Die Geschichte zeigt, dass alle Herrscher am Ende über ihre eigene Machtfülle gestolpert sind und sich und ihr Reich zugrunde gerichtet haben. Zeit ist der natürliche Feind der Macht. Sie wird immer nur auf Zeit vergeben, ganz offensichtlich in der Demokratie, aber auch absolutistische und autoritäre Systeme konnten ihren Machtanspruch auf Dauer nicht halten. 
Macht verführt Menschen dazu, ungerecht zu werden, ihre Macht zu missbrauchen. Es zeigt sich, dass bei großer Machtfülle immer auch Korruption,  Unterdrückung und Gewalt am Werk sind. Diese Gewalt ist notwendig, um Macht zu erhalten. Mit der Zeit wird das immer schwieriger, weil die Unzufriedenheit wächst. Größerer Einfluss und mehr Macht  kann also nicht das Streben des Menschen sein, schon gar nicht die Weltherrschaft, wie sie Jesus angeboten wird. Die Frage stellt sich eher so: Ist der Mensch überhaupt für Macht gemacht?
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Weltherrschaft

Macht zu haben gehört zu den größten Versuchungen, denen wir Menschen ausgesetzt sind. Auch Jesus war davor nicht gefeit. Die dritte Versuchung in der Zeit seines Wüstenaufenthalts zeugt davon: »8 Zuletzt führte der Teufel Jesus auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt in ihrer Größe und Pracht 9 und sagte: ›Dies alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.‹ 10 Da sagte Jesus: ›Weg mit dir, Satan! In den Heiligen Schriften heißt es: 'Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst.'‹« (Matthäus 4,8-10, Übersetzung Gute Nachricht) Jesus wehrt sich durch einen Rückgriff auf seine religiöse Tradition gegen das Ansinnen des Satans und widersteht dieser Versuchung. Er überlasst es Gott allein, allmächtig zu sein und wehrt sich gegen jeden eigenen Machtanspruch.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 14.07.2026
Kontemplation
Di. 21.07.2026
Kontemplation
Di. 28.07.2026
Kontemplation
Di. 04.08.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.