Gibt es etwas Schlimmeres, als über den Tod von Kindern berichten zu müssen? In Nachrichten wird besonders darauf hingewiesen, wenn bei Anschlägen, Kampfhandlungen und bei Naturkatastrophen und Unfällen Kinder ums Leben kommen. Sicherlich wird diese Information eingesetzt, um die Grausamkeit des Angriffs oder deren Unrechtmäßigkeit zu demonstrieren. Das ist auch richtig so. Trotzdem ist es bedenklich, dass der Tod von Erwachsenen fast schon billigend in Kauf genommen wird. Das nur nebenbei.
Der Mord an den Jungen von Bethlehem, der von Herodes angeordnet wurde, um den neugeborenen König als Nachfolger auszuschalten, wird gerne als Paradebeispiel für den Zynismus der Macht hergenommen, der vor dem Tod von Kindern nicht Halt macht. Sie werden hier nicht nur als Opfer in Kauf genommen, sie sind sogar das Ziel des Krieges, denn darum handelt es sich. Herodes führt ihn gegen sein eigenes Volk. Kriege fordern Opfer, jedes Opfer ist eines zuviel. Das wird besonders an den Kindern deutlich, die dabei umkommen.
Der Mord an den Jungen von Bethlehem, der von Herodes angeordnet wurde, um den neugeborenen König als Nachfolger auszuschalten, wird gerne als Paradebeispiel für den Zynismus der Macht hergenommen, der vor dem Tod von Kindern nicht Halt macht. Sie werden hier nicht nur als Opfer in Kauf genommen, sie sind sogar das Ziel des Krieges, denn darum handelt es sich. Herodes führt ihn gegen sein eigenes Volk. Kriege fordern Opfer, jedes Opfer ist eines zuviel. Das wird besonders an den Kindern deutlich, die dabei umkommen.



















