Kirchen laden uns immer wieder ein, in der Stille zu verweilen und zu beten. Aber was ist »Beten« und wie geht das? Es sind verschiedene Formen überliefert und im Laufe unseres Lebens lernen wir auch unterschiedliche Weisen des Betens. Wir kennen das Sprechen von gelernten Gebeten, die dann herangezogen werden, wenn wir sonst keine Worte mehr finden. Wir sprechen mit Gott mit unseren eigenen Worten, und treten mit Gott in einen Dialog ein. Wir verharren in Stille vor dem Geheimnis Gottes und schweigen, äußerlich und innerlich. Es gibt noch viel mehr Formen des Betens. Allen gemeinsam aber ist eines: Wir können es nur schwer beschreiben, schon gar nicht in seiner Wirkung auf uns, unser Leben und unsere Welt. Wir hoffen, dass es etwas verändert.
Bilderweltarchiv 2017
Die Autobahnkirche Baden-Baden bietet dem Auge des Betrachters viele Anregungen. Diese Darstellungen in Beton, Glas und Email regen zum Nachdenken an. Wir werden in loser Folge auf unserer Homepage einige Bilder vorstellen und mit einer kleinen Betrachtung Denkanstöße geben. Wenn es dazu führt, das Original zu betrachten, dann freuen wir uns darüber. Denn das Gesamtkunstwerk »Autobahnkirche« ist dazu da, dass man mit ihm in Kontakt kommt.
Singvogel
Einer von vielen Vögeln, die wir am Glockenturm der Autobahnkirche finden. Und dieser Vogel singt nicht umsonst am Glockenturm. Sein Gesang verstärkt den Klang der Glocken und trägt die Botschaft hinaus in die Welt.
Das Glockengeläut ist ja wie der Gesang der Vögel am Morgen. Man kann sich ihm kaum entziehen. Haben Sie schon einmal gehört, wie der Gesang der Vögel erwacht, wenn es morgens hell wird, lange bevor die Sonne aufgeht?
Das Glockengeläut ist ja wie der Gesang der Vögel am Morgen. Man kann sich ihm kaum entziehen. Haben Sie schon einmal gehört, wie der Gesang der Vögel erwacht, wenn es morgens hell wird, lange bevor die Sonne aufgeht?
Gott und Welt
Heute fragt man wohl nicht mehr wo Gott in der Welt vorkommt. Die Frage ist grundsätzlicher: Kommt Gott überhaupt in der Welt vor? Selbst gläubigen Menschen kommt ein klares Ja nicht leicht über die Lippen. Zuviel Elend und Leid ist in der Welt. Und nicht nur das. Es gibt viel Unheil, das von Menschen verursacht wird: Kriege und Gewalttaten. Terror und Ausbeutung beschäftigen uns die meiste Zeit. Die Medien sind voll davon. Kann man da noch von der Gegenwart Gottes in irgendeiner Weise sprechen?
Wer ist verflucht?
»Du hast kein Recht mehr, mit uns zu leben. Ich verfluche dich und alle Deine Nachkommen.« So oder ähnlich kann man den Fluch übersetzen, den Noah über seinen Sohn Ham und seine Kinder, darunter Kanaan, ausspricht. Ham hatte die Hilflosigkeit seines betrunkenen Vaters ausgenützt und sich an ihm vergangen. Seine Brüder haben ihrem Vater von der Untat erzählt, woraufhin Noah Ham und seine Familie verflucht.
Abram und Sarai
Ein Paar, einander in Liebe zugewandt, findet sich am südlichen Teil des Abrahamstores. Es stellt eines der berühmtesten Paare der Bibel vor: Abram und Sarah, wie sie sich in jungen Jahren lieben. Es ist ein bekanntes Liebespaar und doch eines, das in seiner Bedeutung für die biblische Heilsgeschichte immer wieder übersehen wurde.
Als Stammvater für die großen monotheistischen Religionen wird mit großer Selbstverständlichkeit Abraham genannt. Selten wird auch Sarah, seine Frau, als Stammmutter bezeichnet.
Als Stammvater für die großen monotheistischen Religionen wird mit großer Selbstverständlichkeit Abraham genannt. Selten wird auch Sarah, seine Frau, als Stammmutter bezeichnet.
Johannes, der Prophet
Der Name Johannes taucht zweimal im Zweiten Testament auf. Zum einen als Evangelist Johannes, dem das Johannes-Evangelium zugeschrieben wird und der auch die Apokalypse die die drei Johannesbriefe verfasst haben soll. Er hat eine eigene theologische Ausrichtung und wird im Evangelium als der Jünger bezeichnet, den Jesus liebte.
Lachen befreit
Es ist ein eher unscheinbares Bild, das uns am Johannes-Turm begegnet. Ja, und eines der vielen Gesichter, die Emil Wachter in Beton gegossen hat. Verschmitzt schaut es aus einem Spalt im Beton heraus, man kann es nicht ganz erkennen, man sieht nur das, worauf es ankommt. Ein lachender Mund und damit verbunden zwei strahlende Augen. So haben sich früher oft auch Künstler anonym mit einem Selbstbildnis in ihr Werk eingebracht.
Farbe des Lebens
Wohl kaum eine Farbe löst so viele Emotionen aus wie die Farbe Rot. Rot ist gefährlich, mit rot weisen wir auf Gefahren hin. Dort, wo Leben bedroht sein kann, warnen wir mit roten Hinweisen. Wir sind ganz wach, wenn etwas in rot aufscheint. Rot zieht die Aufmerksamkeit auf sich.
Rot ist auch die Farbe der Liebe, das Feuer der Liebe brennt. Nicht zuletzt ist es das rote Herz, das innige Gefühle ausdrückt, die wir für andere empfinden. Und wenn es rote Rosenblätter regnet, dann haben zwei Menschen auf der Basis der Liebe ihren Bund fürs Leben geschlossen.
Rot ist auch die Farbe der Liebe, das Feuer der Liebe brennt. Nicht zuletzt ist es das rote Herz, das innige Gefühle ausdrückt, die wir für andere empfinden. Und wenn es rote Rosenblätter regnet, dann haben zwei Menschen auf der Basis der Liebe ihren Bund fürs Leben geschlossen.
Sich am besten verdrücken
Bis zu diesem Punkt verlief das Treffen der Aktionsgruppe ja ganz gut. Wir waren uns sehr schnell einig, was getan werden musste. Doch jetzt wird die entscheidende Frage gestellt: »Wer macht das?« Auf einmal sind alle still, keiner wagt sich vor. Man hofft darauf, dass sich jemand meldet. Jeder weiß, was es bedeutet, eine Aufgabe zu übernehmen, jeder hat Angst, vor der zusätzlichen Belastung, vielleicht allein dazustehen und um Unterstützung zu bitten. Am liebsten will sich jeder verdrücken. Das Anliegen ist ja wichtig, aber ich kann das jetzt nicht auch noch bewerkstelligen.
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